Impact & Wirkung
- Sektorübergreifende Kooperation: Aufbau eines praxisnahen Netzwerks aus acht landwirtschaftlichen Betrieben, einer Weidegenossenschaft, der HBLFA Raumberg-Gumpenstein, Tierärzt:innen sowie dem Naturpark.
- Evidenzbasierte Datenbasis: Systematische Verknüpfung von meteorologischen Daten mit Laborergebnissen zur Entwicklung maßgeschneiderter Behandlungs- und Weidestrategien (Erarbeitung der Handlungsempfehlungen für Herbst 2026).
- Zielgerichteter Wissenstransfer: Direkte Aufbereitung der wissenschaftlichen Erkenntnisse für die teilnehmenden Landwirt:innen zur Steigerung der Tiergesundheit auf den Almen.
Erfolgsfaktoren
- Bottom-Up-Ansatz: Hohe Eigenmotivation der lokalen Landwirt:innen und Halter, die das Projekt aus eigener Betroffenheit heraus mitinitiiert haben.
- Strukturierte Logistik: Bewältigung der anspruchsvollen Proben-Logistik und Zeitketten durch einen präzise abgestimmten Umsetzungsplan aller Beteiligten.
Innovative Ansätze
- Interdisziplinäre Datenverschneidung: Kombination aus kontinuierlicher mikrobiologischer Laboranalytik und Vor-Ort-Wetteraufzeichnung über eine gesamte Almsaison.
- Diversität & Neue Impulse: Hoher Anteil an engagierten jungen Landwirtinnen und Biologinnen des Naturparks, die frischen Wind in ein traditionell von Männern geprägtes Forschungsfeld bringen.
Übertragbarkeit & Skalierbarkeit
- Die Methodik und die gewonnenen Erkenntnisse zur klimagerechten Weidehygiene sind für sämtliche Regionen mit Rinder-Almwirtschaft von hoher Relevanz. Das Projekt dient als wertvolle Referenz für den gesamten Alpenraum, um dem steigenden Parasitendruck im Zuge der Erwärmung wirksam zu begegnen.