2,2 Millionen Euro für Technologien, die Mobilität intelligenter machen – Klima- und Energiefonds startet Call „Digitale Transformation in der Mobilität“
Neue digitale Lösungen für die Mobilitätswende
Digitale Technologien sollen die Mobilitätswende in Österreich weiter voranbringen. Mit der diesjährigen Mobilitäts-Forschungsausschreibung „Digitale Transformation in der Mobilität 2026“ fördert der Klima- und Energiefonds Projekte, die Daten und digitale Services für eine besser vernetzte Mobilität nutzbar machen. Im Fokus stehen digitale Kommunikationssysteme, sogenannte C-ITS-Dienste (Cooperative Intelligent Transport Systems), die Fahrzeuge, Verkehrsteilnehmende und Infrastruktur vernetzen. Gefördert werden auch die Transformation detaillierter Mobilitätsdaten sowie digitale Lösungen zur Erhebung und Prognose der Auslastung von Park-and-Ride-Anlagen. Der Klima- und Energiefonds unterstützt damit die Entwicklung digitaler Anwendungen, die eine integrierte und nachhaltige Mobilität in Österreich ermöglichen. Dafür stellt er 2,2 Millionen Euro, dotiert aus Mitteln des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), bereit.
Mobilitätsminister Peter Hanke: „Die Mobilitätswende braucht ein Verkehrssystem, das leistungsfähig, klimafreundlich und für alle zugänglich ist. Digitale Technologien können dazu beitragen, Verkehrsangebote besser aufeinander abzustimmen und neue Lösungen für eine effiziente Mobilität zu schaffen. Mit der Ausschreibung stärken wir daher Innovationen, die Österreichs Mobilität zukunftsfähig machen und gleichzeitig den Wirtschafts- und Technologiestandort stärken.“
Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds Bernd Vogl: „Mit der Ausschreibung fördern wir digitale Lösungen, die konkrete Herausforderungen des Mobilitätssystems adressieren. Entscheidend ist dabei auch, dass die entwickelten Ergebnisse über einzelne Projekte hinaus Wirkung entfalten können. Deshalb legen wir bei den ersten drei Schwerpunkten besonderen Wert darauf, dass die Ergebnisse künftig auch von weiteren Akteur:innen genutzt werden können.“
Förderprogramm „Digitale Transformation in der Mobilität“
Das Programm richtet sich an Verkehrsunternehmen und -verbünde, Infrastrukturbetreiber:innen, Anbieter:innen von Mobilitäts- und digitalen Mobilitätsdiensten, Bundesländer, Städte und Gemeinden, Forschungseinrichtungen sowie die Bahnen und Bahnindustrie.
Im Rahmen der Ausschreibung „Digitale Transformation in der Mobilität“ werden Projekte in folgenden vier Schwerpunkten unterstützt:
- Ausschreibungsschwerpunkt 1: Resilienz als Indikator in der Evaluierung von C-ITS Diensten (max. 350.000 Euro Finanzierung)
- Ausschreibungsschwerpunkt 2: Methodenentwicklung zur datenschutzgerechten Bereitstellung hochaufgelöster Personenmobilitätsdaten (max. 200.000 Euro Finanzierung)
- Ausschreibungsschwerpunkt 3: ÖV+ durch C-ITS (max. 650.000 Euro Finanzierung)
- Ausschreibungsschwerpunkt 4: Innovative und (kosten)effiziente Methoden der Auslastungs- & Zustandserhebung sowie Auslastungsprognose von Park & Ride (max. 1 Mio. Euro Förderung pro Projekt)
Das Programm setzt zudem auf Lösungen mit langfristigem Nutzen: In den Schwerpunkten 1 bis 3 sollen die Ergebnisse so aufbereitet werden, dass weitere Akteur:innen darauf aufbauen und sie für die künftige Umsetzung bestmöglich genutzt werden können.
Die Einreichung von Projektanträgen ist ausschließlich bei der FFG via eCall, möglich, die Frist dafür endet am 27.01.2027 (12:00 Uhr).
Details zur Ausschreibung:
https://www.klimafonds.gv.at/foerderung/digitale-transformation-in-der-mobilitaet-2026
Leitfaden „Digitale Transformation in der Mobilität“:
https://www.klimafonds.gv.at/wp-content/uploads/2026/09/Leitfaden_DTM_2026.pdf
Online-Infoveranstaltung am 13.10.2026 (11.00-12:30 Uhr):
Für potenzielle Einreicher:innen findet am 13. Oktober eine kostenlose Online-Infoveranstaltung statt. Den Link zur Anmeldung finden Sie hier.