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Photovoltaik-Aktion 2010: 6.800 Haushalte werden zukünftig mit Strom aus Sonnenenergie versorgt

Utl: Mehr als 5.700 PV-Anlagen werden voraussichtlich neu errichtet.

Vor einer Woche startete das letzte Bundesland, die Steiermark, in den Vergabeprozess der Photovoltaik-Förderaktion 2010 des Klima- und Energiefonds. Wie in allen acht voran gegangenen Bundesländern lief auch hier der Start reibungslos, nach wenigen Stunden hatten sich bereits mehr als 3.500 Interessierte registriert. Bundesweit wurden bis heute Morgen knapp 6.200 Anträge in der 2. Stufe eingebracht. „Dies ist ein wichtiger Schritt für die österreichische Klimapolitik: Unser Ziel ist es, von ausländischen Energieimporten unabhängiger zu werden. Diesem sind wir nun wieder ein Stück näher“, so Umweltminister Niki Berlakovich. Erfreut zeigt sich auch Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds: „Die Verdoppelung des Budgets im Vergleich zum Vorjahr auf 35 Millionen Euro war wichtig und richtig – das zeigt die sehr gute Resonanz auf die Aktion. Mit heutigem Stand können österreichweit ca. 5700 Anlagen errichtet und damit Strom für durchschnittlich 6.800 Haushalte erzeugt werden. Das ist gut für unser Klima und für unsere Wirtschaft.“ Gleichzeitig fordert er auf, sich vor allem in den Bundesländern Wien, Burgenland, Kärnten, Vorarlberg und Niederösterreich noch für die Förderung einer PV-Anlage zu bewerben: „Hier sind noch Fördermittel frei“, so Ingmar Höbarth.

 

Einreichungen im Überblick:

 

Hintergrundinfo:

Zielgruppe der „Förderaktion Photovoltaik 2010“ sind ausschließlich private Haushalte, die eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung bis fünf Kilowatt-Peak installieren wollen. Die Förderaktion läuft österreichweit bis 31.8.2010. Der Vergabeprozess sieht ein zweistufiges Verfahren vor. In der ersten Stufe erfolgt die Registrierung der grundlegenden Daten und Vergabe der Platzierung im jeweiligen Bundesland. Erst in der zweiten Stufe werden die genauen Einreichdaten und die benötigten Dokumente eingegeben bzw. hochgeladen. Dafür haben die Förderwerber drei Tage Zeit. Voraussetzung für eine gültige Einreichung ist ein verbindliches Angebot. Anträge werden bis Ende August geprüft, Dubletten und fehlerhafte Anträge ausgeschieden. Danach erhält der Förderwerber einen Vertrag, der innerhalb von sechs Wochen angenommen werden muss, damit die Förderung endgültig zustande kommt.

Sämtliche Informationen erhalten Sie unter: www.klimafonds.gv.at