Diese Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen.
Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Alle Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Schließen

Über uns

Österreich soll bis 2040 klimaneutral werden und bereits 2030 seinen Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien gewinnen – mit diesen ambitionierten Zielen antwortet die Bundesregierung auf die globale Klimakrise, die Österreich als Alpenland ganz besonders stark trifft. Gleichzeitig gibt die Bundesregierung mit diesen Zielen ein klares Bekenntnis für einen innovativen Wirtschaftsstandort Österreich, der am globalen Markt besteht und durch Krisenfestigkeit für Arbeitsplätze und eine hohe Lebensqualität sorgt.

Mit seinen Förderungen und Initiativen unterstützt der Klima- und Energiefonds die Bundesregierung bei der Umsetzung ihrer Klima- und Energieziele, die im Integrierten nationalen Energie und Klimaplan festgelegt wurden, treibt mit seinen richtungsweisenden Programmen die Energie- und Mobilitätswende in Österreich voran und schafft Bewusstsein für diese Themen in der Öffentlichkeit. Das Ziel ist die Entwicklung einer CO2-freien Wirtschaft und Gesellschaft, die Stärkung der Innovationskraft heimischer Unternehmen und die nachhaltige Nutzung regionaler Ressourcen. Denn nicht nur seit der Corona-Krise sind die Unabhängigkeit von globalen Produktionssystemen, die Krisenfestigkeit der heimischen Wirtschaft und die Versorgungssicherheit der Bevölkerung in allen Bereichen des täglichen Lebens von entscheidender Bedeutung.

Konjunkturtreiber erneuerbare Energien
Die Corona-Krise zeigt, wie verwundbar unser Wirtschaftssystem ist. Nun gilt es, die Konjunktur mit Maßnahmen zu beleben, die zur Abmilderung des Klimawandels beitragen und das Wirtschaftssystem und unsere Gesellschaft krisenfest machen. Der Klima- und Energiefonds fördert zum einen die Entwicklung innovativer Technologien, die heimischen Unternehmen Chancen am globalen Markt eröffnen und treibt grüne Geschäftsmodelle voran. Green Jobs werden damit geschaffen, der Standort gegenüber internationalen Krisen gestärkt. Zum anderen treibt der Klima- und Energiefonds auch den Ausbau von Innovationen und erneuerbarer Energien in den Städten und Regionen voran. Davon profitieren zahlreiche Unternehmen, Dienstleister und Handwerker vor Ort, insbesondere aber die Regionen und Kommunen.

Mit unseren Programmen kurbeln wir seit 2007 die Konjunktur an. Konkret waren es in Summe 1,4 Mrd. Euro Fördergelder, die durch den Klima- und Energiefonds in die heimische Wirtschaft geflossen sind. 144.000 realisierte Projekte haben so im Schnitt rund das Vierfache an Investitionen ausgelöst.

Versorgungssicherheit durch regionale Produktion
Die Abhängigkeit von globalen Versorgungssystemen macht eine Gesellschaft und deren Wirtschaftssystem verletzlich. Krisen – das hat nicht erst die Corona-Krise gezeigt, sondern bereits die Ölkrisen oder Stopps von Gaslieferungen – verknappen oder verteuern Produkte, die für den täglichen Ge- und Verbrauch dringend benötigt werden. Wir unterstützen daher Projekte, die die Versorgungssicherheit in der Region, in Österreich erhöhen. Sei es durch die Versorgung mit erneuerbaren Energien, durch innovative Geschäftsideen oder durch smarte Stadtkonzepte, die öffentlichen Raum in Ernährungskonzepte einbinden.

One-Stop-Shop der Energiezukunft
Er ist das einzige Instrument des Bundes, das – da sich der Fonds unterschiedlicher Abwicklungsstellen bedient – auf alle Förderinstrumente (Forschungsförderung und Umweltförderung) zugreifen kann und so einen enormen Zusatznutzen für Fördernehmer*nnen bietet. Umfassende Projekte, die sowohl Forschung als auch Demonstration und Investitionen beinhalten und somit einen raschen Impact am Markt bewirken können, werden von einer Stelle angeboten.

Weiters ist der Klima- und Energiefonds das einzige Instrument, das die Themen Energie-, Mobilitäts- und Wärmewende sowie Klimawandel- und -anpassung fokussiert und damit ausschließlich thematisch arbeitet – und nicht entlang von Förderrichtlinien.

Dank seiner schlanken Struktur agiert der Klima- und Energiefonds effizient und fokussiert.

Programmstrategie
In seiner zentralen Programmstrategie setzt der Fonds auf die Arbeit mit Modellen, Vorzeigeprojekten und der Entwicklung hochinnovativer Technologien „made in Austria“. Denn eine klug organisierte Energie- und Mobilitätswende bedeutet eine große Chance für Österreich: neben der Erreichung der EU-Klimaziele 2030 sind dies hochqualifizierte, nachhaltige Green Jobs, die Ankurbelung der regionalen Wertschöpfung und die Verbesserung der Versorgungssicherheit.

Konkret hat der Fonds mit einem Förderbudget von 1,4 Mrd. EUR in den letzten zwölf Jahren 30 Programme entwickelt und mehr als 144.000 Projekte gefördert. Diese haben im Schnitt das Dreifache an Investitionen – also rund 5 Mrd. € – ausgelöst. Der Klima- und Energiefonds hat dadurch mit zahlreichen Partnern wie Gemeinden, Regionen, Städten, Unternehmen, Industriebetrieben, Forschungseinrichtungen und Privaten eine starke Ausgangsbasis für den weiteren Dekarbonisierungspfad der Klima- und Energiestrategie der Bundesregierung geschaffen.

Gesetzlicher Auftrag
Der Klima- und Energiefonds wurde 2007 durch die Bundesregierung ins Leben gerufen (hier link zum Gesetz). Eigentümer ist die Republik Österreich, vertreten durch das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK). Die Strategien der österreichischen Bundesregierung in den Bereichen Forschung und Technologie, Klimaschutz sowie Energie und liefern die wesentlichen Grundlagen, die in den Programmen des Klima- und Energiefonds ihren Niederschlag finden.

Das Klima- und Energiefondsgesetz formuliert drei Zielbereiche, an denen sich die Förderstrategie des Klimafonds orientiert.:

  • Forschung und Entwicklung im Bereich nachhaltiger Energietechnologien und Klimaforschung,
  • Forcierung von Projekten im Bereich des öffentlichen Personennah- und Regionalverkehrs, des umweltfreundlichen Güterverkehrs sowie von Mobilitätsmanagementprojekten und
  • Forcierung von Projekten zur Unterstützung der Marktdurchdringung von klimarelevanten und nachhaltigen Energietechnologien.

Daten und Fakten

Eigentümervertreter
Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK)

Fördermittel
1,3 Milliarden Euro von 2007 bis 2018

Anzahl der geförderten Projekte
von 2007 bis 2018 mehr als 134.000 (31/12/2018)