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Klimafonds fördert Anschlussbahnprojekte mit 8 Mio. Euro

  • CO2-Reduktion durch Förderprojekte seit 2007: knapp 1 Mio. Tonnen
  • Bures: Anschlussbahnen zentraler Hebel für Verlagerung auf Schiene
  • Vogel: „Best Practice“-Lösungen schaffen Vorbilder

Heute, Montag, startet das Förderprogramm „Leuchttürme der Branchen- und Regionallogistik / Anschlussbahnen 2012“ des Klima- und Energiefonds. „Kein anderes EU-Land hat so einen hohen Schienenanteil im Güterverkehr wie Österreich. Die Anschlussbahnen sind für die Verlagerung auf die Schiene ein zentraler Hebel“, betont Infrastrukturministerin Doris Bures. Über Anschlussbahnen erfolgen zwei Drittel des Güterumschlags auf der Schiene.

Der Klimafonds fördert von Anfang an Anschlussbahn- und Terminalprojekte, die einen besonders hohen Beitrag zur CO2-Emissionsreduktion leisten und Transporte weg von der Straße auf die Schiene bringen. In den Jahren seit 2007 waren es rund 50 Projekte mit in Summe 42 Mio. Euro. „Die gezielte und konsequente Förderung führt zu einer nachhaltigen Verlagerung auf die Schiene – und damit zu einer langfristig anhaltenden Reduktion der CO2-Belastung unserer Umwelt“, unterstreicht Bures. Die CO2-Einsparungen durch die vom Klimafonds geförderten Projekte summieren sich bis dato auf 922.000 Tonnen.

2012 stehen – wie bereits im Vorjahr – acht Millionen Euro für Leuchtturmprojekte im umweltfreundlichen Güterverkehr zur Verfügung. Unterstützt werden damit Umsetzungen in der kooperativen Branchen- und Regionallogistik sowie die Erstellung von Konzepten und Machbarkeitsstudien, die im Falle einer Realisierung einen substanziellen Beitrag zur Reduktion der CO2-Mengen bewirken. „Wir folgen damit unserer Gesamtstrategie, anhand von Best Practice-Lösungen Vorbilder zu schaffen, die dann nationale und internationale Nachahmer finden sollen. Konzepte sollen dabei in Piloten umgesetzt werden, um deren Machbarkeit zu demonstrieren“, erklärt Klimafonds-Geschäftsführerin Theresia Vogel. Sichergestellt werden die positiven Klimaschutzeffekte durch eine Jury, die anhand festgelegter Kriterien nur die besten Projekte für eine Förderung aus den Mitteln des Klima- und Energiefonds empfiehlt.

Das Programm in Kürze

Angesprochen werden durch das Programm die verladende Wirtschaft, Logistikdienstleister, Eisenbahnverkehrsunternehmen und KonsulentInnen, PlanerInnen und WissenschaftlerInnen. Projektanträge für investive Maßnahmen können bis zu 3 Millionen Euro Förderung erhalten. So wird z.B. die Erhaltung einer bestehenden Anschlussbahn mit bis zu 1,5 Mio. Euro gefördert, die Erweiterung oder Modernisierung mit bis zu 2,5 Mio. Euro und die Errichtung einer neuen Anschlussbahn mit bis zu 3 Millionen Euro. Studien und Konzepte, die im Falle einer Realisierung einen substanziellen Beitrag zur Reduktion der CO2-Mengen bewirken, erhalten bis zu 100.000 Euro.