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Klima- und Energiefonds und bmvit: Urbane Anpassung an Klimawandel im Zentrum der Tagung „Smart Cities Week“

  • 27.-29.11.2013: Visionen internationaler ExpertInnen für die Zukunft der Stadt
  • Bures: „Innovationen machen Städte smart, umweltfreundlich und lebenswert“
  • Vogel: „Zeigen Handlungsbedarf und entwickeln Lösungsstrategien“

Wie kann man dem Klimawandel in der Stadt begegnen und welche Rolle spielen Smart Cities dabei? Diesen und anderen Fragen stellt sich ab morgen, Mittwoch, die „Smart Cities Week 2013“. Das dreitägige Symposium wird von Klima- und Energiefonds sowie dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) veranstaltet und beleuchtet urbane Anpassungsstrategien an den Klimawandel. Im Zentrum stehen der internationale Erfahrungsaustausch, aber auch konkrete Lösungsansätze für die EU und speziell für Österreich.

Knapp die Hälfte der europäischen Bevölkerung lebt schon heute in Städten – Tendenz steigend. Intelligente Anpassungsstrategien an den Klimawandel haben daher besonders im urbanen Raum einen zentralen Stellenwert.

„Die Smart City geht mit den knappen Ressourcen sparsam um. Wir haben sehr viel in die Technologieentwicklung investiert, etwa für intelligente und umweltfreundliche Verkehrssysteme oder energieeffiziente Gebäude. Jetzt sind wir mitten in der Umsetzung dieser Technologien. Innovationen machen unsere Städte smart, und das heißt auch umweltfreundlich und noch lebenswerter“, betont Infrastrukturministerin Doris Bures.

„Smart Cities Week 2013“: Ablauf und Inhalte

Der 27.11. ist vor allem dem internationalen Erfahrungsaustausch gewidmet. Dialoginseln geben einen optimalen Überblick über Bestrebungen, Vorzeigeprojekte und wichtige Erkenntnisse auf weltweiter und EU-Ebene.

Am 28.11. geht es um das Spannungsfeld von Technologie, sozialen Ansprüchen, Klimawandel und Baukultur. Erstmals präsentiert werden auch die Ergebnisse einer Umfrage unter BürgermeisterInnen und BürgerInnen zum Thema „smartness von Städten“.

Spezifische Workshops zu smarten Stadttechnologien oder Mobilität der Zukunft runden die Tagung am 29.11. ab. Dabei werden der konkrete Handlungsbedarf für die Zukunft aufgezeigt und Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ein Tagungsband wird ab Anfang Dezember die Ergebnisse der Fachkonferenz präsentieren und wird unter www.klimafonds.gv.at und www.smartcities.at zur Verfügung stehen.

25 Mio. für Smart-Cities-Initiative seit 2010 – konsequenter Systemausbau

Im September startete der vierte Call der 2010 ins Leben gerufenen Smart-Cities-Initiative des Klima- und Energiefonds. Seit Beginn der Initiative standen rund 25 Millionen Euro zur Verfügung, der diesjährige Call ist mit 8,5 Mio. Euro ausgestattet. „Die Erfolge der vergangenen Jahre sprechen für sich: Insgesamt 21 Städte und urbane Regionen aus allen Bundesländern entwickeln Lösungen für nachhaltigen Wohn- und Lebenskomfort und realisieren teilweise transnationale Demoprojekte. Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds, präzisiert:

„Wir gehen heuer konsequent in Richtung Umsetzung: Gefördert werden Demoprojekte, die erste Bausteine einer intelligenten Stadt oder urbanen Region umsetzen. Wegweisende Technologien sollen vernetzt zum Einsatz kommen und zeigen, wie nachhaltiges Leben in der Stadt funktionieren kann.“