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Klima- und Energiefonds präsentiert Fakten, Perspektiven und Tipps für klimafreundliche Veranlagungen

Faktencheck Green Finance – nachhaltige Investitionen sind wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

„Über Geld spricht man nicht“. Doch das sollten wir, und zwar darüber, wie Geld veranlagt ist und zu welcher Entwicklung es beiträgt. Investitionen in den Klimaschutz sind notwendig, um eine nachhaltige Zukunft sicherzustellen. Zugleich muss die Finanzierung klimaschädlicher Aktivitäten vermieden werden. Klar ist: Der Finanzbereich ist ein zentraler Hebel für den Klimaschutz. Es geht darum, deutlich mehr Geld in eine umweltfreundliche Zukunft zu lenken. Fakten rund um dieses Thema präsentierte der Klima- und Energiefonds heute gemeinsam mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) und dem Bundesministerium für Finanzen (BMF) mit seinem „Faktencheck Green Finance“ >> https://faktencheck-energiewende.at/faktencheck/green-finance/.

Das private Finanzvermögen beträgt laut Oesterreichischer Nationalbank hierzulande derzeit rund 715 Milliarden Euro. Ein Großteil davon liegt auf Sparbüchern oder wird zum Beispiel in Lebensversicherungen oder Aktien investiert. In der neuesten Ausgabe der bewährten „Faktencheck-Reihe“ des Klima- und Energiefonds zum Thema Green Finance wird analysiert, wie klimaschädlich oder -freundlich Investitionen wirken. Der Finanzbereich ist ein zentraler Hebel für den Klimaschutz. Das Ziel sind nachhaltige Investitionen – zum Beispiel in den Umbau des Energiesystems oder in klimafreundliche Verkehrssysteme.
 
Bundesministerin Maria Patek: „Wir erarbeiten derzeit gemeinsam mit dem BMF und hochkarätigen Expertinnen und Experten der Finanzwirtschaft eine nationale Green Finance Agenda. Klar ist: Zur Erreichung der Klimaziele muss jeder Bereich einen Beitrag leisten. Verstärkt privates Kapital zu mobilisieren ist daher besonders wichtig.“
 
Klima- und Energiefonds Geschäftsführer Ingmar Höbarth: „Neben einer guten Rendite erwarten viele Menschen heute, dass ihr Geld nach ökologischen und ethischen Kriterien veranlagt wird. Erfreulich ist, dass die österreichische Finanzbrache bereits auf die stark gestiegene Nachfrage nach nachhaltigen Investitionen reagiert. Die kommenden Jahre sind für die Erreichung der Pariser Klimaziele entscheidend – Green Finance kann dabei einiges bewegen.“
 
Was kann jede und jeder beitragen?
Für die Umsetzung internationaler Klimaziele sind große Investitionen notwendig. Aber nicht nur institutionelle Anleger, sondern auch Privatpersonen können einen wichtigen Beitrag zu einer klimafreundlichen Veranlagung leisten. Neben den privaten Investitionen ins eigene Wohnhaus oder die persönliche Mobilität sind es vor allem die Produkte von Banken und Versicherungen, die jede und jeder Einzelne kritisch hinterfragen kann. Anerkannte Gütezeichen und Zertifikate helfen bei der Orientierung.
Klimaschonende Investitionen liegen jedenfalls im Trend. Weltweite haben sich beispielsweise bereits rund 1.000 institutionelle Investoren verpflichtet, ihr Kapital aus Unternehmen abzuziehen, die stark in den Bereichen Kohle, Erdöl und Erdgas aktiv sind. „Divestment“ nennt sich diese aus den USA kommende Bewegung, die auf Veranlagungen setzt, die keine zerstörerische Wirkung auf unser Klima haben.

Pressekontakt

Klima- und Energiefonds

Mag. Katja Hoyer
Gumpendorfer Straße 5/22
1060 Wien
Tel. (+43 1) 585 03 90-23

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