Transformation der Industrie Innovationen für den Wirtschafts- standort

Der Klima- und Energiefonds hielt am 11.09.2025 einen Workshop bei den AIT Technology Talks zum Thema „New Value Chains in the Transformation Toward a Future-Proof Net-Zero Economy“.

fünf Personen stehen vor drei Roll Ups in einer Gruppe

Bei diesem Workshop diskutierten drei ausgewiesene Expert:innen, wie die Transformation der Industrie hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft gelingen und welche neuen Wertschöpfungsketten dabei entstehen werden.

Eileen Torres-Morales vom Stockholm Environment Institute (SEI) eröffnete den Workshop mit einem Blick auf die großen industriellen Umbrüche. Anhand internationaler Analysen des Green Steel Tracker und Green Cement Tracker, machte sie deutlich, dass besonders emissionsintensive Branchen wie Stahl und Zement im Zentrum der Transformation stehen. Produktionsprozesse verändern sich, neue Positionen in Wertschöpfungsketten entstehen – oftmals dort, wo erneuerbare Energie günstig verfügbar ist.

Ihre zentrale Botschaft: Der Wandel ist möglich, aber er gelingt nur, wenn wir den Mut haben, bestehende Strukturen neu zu denken und die Umsetzung konsequent voranzutreiben.

 

 

 

Frau mit dunklen Haaren und einem Shirt mit Muster spricht hinter einem Pult. Dahinter ist ein Beamer

Daran anknüpfend zeigte Peter Eisenköck von ANDRITZ, wie ein führendes Technologieunternehmen die Transformation als Chance begreift. Neue Geschäftsfelder entstehen entlang von klimaneutralen Wertschöpfungsketten, etwa durch Technologien für grüne Energieträger und neue industrielle Anwendungen.

Gleichzeitig wurde deutlich: Damit Unternehmen in großem Maßstab investieren können, sind stabile Rahmenbedingungen und klare Regeln entscheidend.

Seine Message lautete: Transformation bedeutet nicht nur technologische Innovation, sondern auch Gestaltung – und Unternehmen sind bereit, diese Chance zu ergreifen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

Mann hält eine Rede hinter einem Podium mit Jackett und weißem Hemd. Links neben ihm steht ein Roll Up mit Klimafonds-Logo

Zuletzt sprach Yi Zhang von der UNIDO, die die globale Perspektive ins Zentrum rückte. Sie ist der Meinung, dass kein Land den Weg zur Net-Zero-Industrie allein gehen kann.

Es braucht internationale Kooperation, den Austausch von Know-how, den Transfer von Technologien sowie neue Finanzierungsmodelle, damit Lösungen weltweit Wirkung entfalten können.

Sie brachte es so auf den Punkt: Transformation funktioniert nur, wenn sie global gedacht wird: vernetzt, inklusiv und getragen von gemeinsamer Verantwortung.

Panel Discussion

Der Workshop machte damit deutlich: Industrielle Transformation bringt nicht nur Herausforderungen, sondern eröffnet ebenso neue Chancen. Damit diese Chancen ergriffen werden können, braucht es klare Regeln, kluge Innovationen und internationale Zusammenarbeit.

Der Klima- und Energiefonds unterstützt Unternehmen dabei, diese Chancen wahrzunehmen und noch schneller von der Forschung in die Umsetzung zu kommen.

vier Personen sitzen auf weißen Stühlen

Pressekontakt

Mag.a Katja Hoyer
Abteilungsleiterin, Pressesprecherin