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Studie: Atomkraft weder klimafreundlich noch wirtschaftlich

Das Österreichische Ökologie-Institut und die Österreichische Energieagentur präsentieren ihre Studie zur Energiebilanz und den CO2-Emissionen der Kernkraft.

Ergebnis ist: Eine Kilowattstunde Atomstrom verursacht mehr CO2-Emissionen als Strom aus erneuerbaren Energieträgern. Auf Grund des begrenzt vorhandenen und sinkenden Uranerzgehalts wird der Energieaufwand für den Abbau so hoch, dass die Gesamtenergiebilanz negativ wird. Somit bietet die Kernenergie neben den bekannten Problemen der Sicherheit von Kraftwerken und den Umgang mit radioaktivem Abfall keine Lösung für den Klimaschutz.

„Jede Investition in Atomkraft hemmt darüber hinaus den Ausbau der Erneuerbaren und den Umbau des Energiesystems als Ganzes“, so Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur.

Der Einsatz der Kernenergie als Mittel zur Verringerung von Treibhausgasen ist teuer und langsam, da es Jahrzehnte dauert, bis eine Nettoreduktion der Treibhausgase eintreten könnte. Die CO2 Vermeidungskosten von Kernenergie sind zudem höher als die jeder anderen möglichen Technologie mit Ausnahme traditioneller Kohlekraftwerke. Windkraftanlagen und Kleinwasserkraftanlagen sind 1,5 mal so kosteneffektiv bei der Reduktion von CO2 wie Kernenergie. Den größten Beitrag zu Energiesicherheit und Erreichung der Klimaziele leisten nach wie vor Energieeffizienz und Energiesparen.

Die Studie wurde im Auftrag des Klima- und Energiefonds erstellt und im Rahmen des Programms „Neue Energien 2020“ gefördert.