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Klima- und Energiefonds fördert Sanierung von Gemeindeamt

Für die Sanierung des Gemeindeamtes erhielt die Gemeinde Gampern € 110.000,– vom Klima- und Energiefonds.

„Gampern ist österreichweit die erste Gemeinde, die die strengen Richtlinien für die Mustersanierung erfüllt hat“, berichtet Bürgermeister Hermann Stockinger (VP). „Mit dieser Sanierung nehmen wir die Vorreiterrolle für andere Gemeinden und für unsere Gemeindebürger ein.“

Laut Christoph Wolfsegger vom Österreichischen Klima- und Energiefonds muss Österreich bis 2050 bis zu 95 Prozent der CO2-Emissionen einsparen, damit der Temperaturanstieg zwei Grad nicht übersteigt. Ansetzen müsse man dabei beim Verkehr, beim Strom und bei den Gebäuden. Daher habe der Klima- und Energiefonds die Aktion der Mustersanierung gestartet. „Wir müssen mehr und ambitionierter sanieren“, unterstrich Wolfsegger.

Das Gemeindeamt wurde gedämmt, neue Fenster wurden eingebaut, die Beleuchtung optimiert, eine Photovoltaikanlage wurde installiert, die Heizung wird statt mit Strom jetzt mit Pellets betrieben. „Die Energiekennzahl ist von 196 auf 36 gesunken“, erklärt Amtsleiter Christoph Stockinger. Dadurch wird der CO2-Ausstoß im Jahr um 37,11 Tonnen reduziert, jährlich spart sich die Gemeinde 4000 Euro Kosten bei Heizung und Strom. Die Energie kommt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen.

„Das ist ein erster großer Schritt, Gampern muss noch weitere Schritte setzen“, setzt der Bürgermeister auf Nachhaltigkeit. Das Gemeindeamt wird eine Energietankstelle erhalten, um damit das E-Auto fürs „Essen auf Rädern“ zu speisen. Zudem soll eine Photovoltaikanlage aufs Dach der Volksschule kommen, um bei den Kindern das Energiebewusstsein zu steigern.