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Klimafonds
Dossier
Wasserstoff

Projekt
HyTechBasis 4 WIVA

Das Projekt zielt auf eine signifikante Weiterentwicklung und Optimierung von PEM-Brennstoffzellen und Elektrolysesystemen sowie eine Verbesserung des Industrialisierungsgrads der Technologie ab.

Stand: Jänner 2021

Die dezentrale Erzeugung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien wird, zusammen mit der lokalen Speicherung und Nutzung des Wasserstoffs, ein wesentlicher Baustein der Energiewende sein. Allerdings ist mit Stand heute die Technologie zur PEM-Elektrolyse für die dezentrale Wasserstoffproduktion im Leistungsbereich von 50 bis 500 kW noch nicht ausreichend industrialisiert und rentabel, um ohne Förderungen für Kunden wirtschaftlich zu sein.

Wasserstofftankstelle

Praktische Umsetzung: Die Ergebnisse des Projekts sollen auch zur Optimierung der Fronius Wasserstofftankstelle Solhub beitragen. © Fronius

Neben diversen technischen Weiterentwicklungen und Optimierungen liegt daher der Fokus des Forschungsprojekts „HyTechBasis 4 WIVA“ unter anderem auf Kostenreduktion und Effizienzsteigerung. Diese soll vor allem durch innovative Technologien im Bereich katalysatorbeschichteter Membranen und neuer Herstellungsverfahren für Bipolarplatten aus Titan sowie durch die Integration optimierter Nebenaggregate erzielt werden. Im Zuge des Projekts werden darüber hinaus aber auch Optimierungspotenziale bei der Brennstoffzellentechnologie erforscht. Dabei liegt der Fokus zum einen auf sogenannten Balance-of-Plant-Komponenten für die Prozesstechnik der Brennstoffzelle, zum anderen auf neuen Bauteilen der elektrischen Anbindung (galvanisch getrennte DC-AC-Wechselrichter).

Seit Projektstart im April 2019 konnten bereits zahlreiche Fortschritte erzielt und Meilensteine erreicht werden: Neben der Erstellung der Grundlagentechniken für das Elektrolysesystem und Brennstoffzellensystem wurde auch ein Simulationsmodell erstellt, Katalysator und Bipolarplatten im Labor getestet und erste Systemtests durchgeführt.

Die in „HyTechBasis 4 WIVA“ erarbeiteten Ergebnisse sollen anschließend an das Projekt in den Fronius Solhub integriert und angewendet werden. Dabei handelt es sich um eine innovative Systemlösung zur lokalen Erzeugung, Nutzung und Speicherung sowie Rückverstromung von grünem Wasserstoff aus Sonnenenergie.

Die Eckdaten

  • Projektzeitraum: 04/2019–03/2022
  • Konsortialführer: Fronius International GmbH
  • Partner: Miba Sinter Holding GmbH & Co KG, Heraeus Deutschland GmbH & Co KG, HyCentA Research GmbH, Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz, WIVA P&G – Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austrian Power & Gas
  • Förderung durch Klima- und Energiefonds: 1,48 Millionen Euro
  • Gesamtkosten des Projekts: 3,74 Millionen Euro