COIN 2.0 Präsentation der Zwischenergebnisse

Über COIN 2.0

Die Studie COIN 2.0 – Societal COst of INaction untersucht die Klimafolgekosten bzw. die monetären Auswirkungen erfolgreicher Klimawandelanpassung für Österreich. Es handelt sich um ein umfassendes Update der COIN-Studie aus dem Jahr 2015, die im Auftrag des Klima- und Energiefonds erstmalig die Kosten des Nichthandelns in der österreichischen Klimapolitik untersuchte. Die Studie COIN 2.0 wird Mitte 2027 fertiggestellt sein.

Mit Abschluss des ersten Studienjahres liegen nun Ergebnisse zu den bereits aufgetretenen Schäden und Verlusten vor, die durch das Umweltbundesamt mit Unterstützung des Wegener Centers der Universität Graz sowie des Wirtschaftsforschungsinstituts ausgewertet wurden. Im zweiten Studienjahr erfolgt die Abschätzung der Schadenskosten für die Zukunft (2050 und 2080) und es werden die Wirksamkeit und Grenzen von Anpassung zur Reduktion von Klimafolgekosten sowie die Belastungen für unterschiedliche Gruppen und auf den Arbeitsmarkt untersucht.

In der COIN-2.0-Studie, nun vom Klima- und Energiefonds, der Arbeiterkammer Wien und dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz beauftragt, werden die Folgen für alle relevanten und quantifizierbaren Wirkungsbereiche (Gesundheit, Schäden an Gebäuden durch Hochwasser, Land- und Forstwirtschaft, Energie, Wasserversorgung, Verkehr, Tourismus, Ökosysteme und Biodiversität) in einem umfassenden Modellverbund modelliert und analysiert.

Neben einem ausführlichen Update gegenwärtiger und zukünftiger Klimafolgekosten für Österreich bietet COIN 2.0 zusätzliche Neuerungen: Es werden die Belastungen durch Hitze, Überflutungen und Trockenheit für unterschiedliche Gruppen (Unternehmen, Bevölkerungsgruppen, öffentlicher Haushalt) beleuchtet. Darüber hinaus werden Anpassungsmaßnahmen zur Reduktion von Klimafolgekosten sowie deren Effekte auf die Beschäftigung, die Verteilung von Lasten und auf das Wohlbefinden analysiert.