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Mobilitätswende

Ein Schlüssel zum Ausstieg aus der fossilen Energie bleibt nach wie vor der Verkehr. Jedenfalls wenn sein Anteil am Gesamtenergieverbrauch als Bewertungsmaßstab genommen wird. In Österreich ist der Verkehrssektor für 36 % des Energieeinsatzes verantwortlich, die dafür verwendete Energie stammt nach wie vor zu fast 90 % aus fossilen Quellen (VCÖ, 2017).

Der Klima- und Energiefonds entwickelt Strategien zur Forcierung der Mobilitätswende und setzt diese über seine Programme um. Zugleich spiegeln die geförderten Projekte aber auch die Vielfalt der Maßnahmen, die gesetzt werden müssen, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Die technische Weiterentwicklung von E-Mobilität, etwa durch die Verlängerung der Batteriereichweite und -lebensdauer, bildet dabei eine wichtige Säule. Die andere, ebenso wichtige Säule besteht darin, eine Verkehrsinfrastruktur zu schaffen, in der nachhaltige Mobilität gefördert, statt behindert wird.

94 % aller in Österreich unternommenen Autofahrten sind kürzer als 50 Kilometer. Fast jedes neue E-Auto schafft heute vier solcher Fahrten, bevor wieder geladen werden muss. 3,1 Milliarden Euro beträgt die Wertschöpfung der Automobilindustrie als Folge der Mobilitätswende alleine in Österreich (Faktencheck E-Mobilität, 2018).

Leuchttürme der E-Mobilität

Die Leuchtturmprojekte des Klima- und Energiefonds beschäftigen sich umfassend mit Fragestellungen im Bereich der Fahrzeuge, der Infrastruktur aber auch der Anwender und Nutzer. Der Fokus liegt sowohl auf der Forschung und Entwicklung im Fahrzeugbereich als auch in der Vernetzung und Bündelung von bestehenden Initiativen. Durch Kooperationen mit den „Modellregionen der E-Mobilität“ des Klima- und Energiefonds ergibt sich ein intensiver Austausch zwischen Forschung und Praxis.

Modellregionen der Elektromobilität

Sieben Modellregionen der E-Mobilität wurden mit Hilfe des Klima- und Energiefonds seit 2012 aufgebaut. Sie entwickeln neue Modelle und testen die E-Fahrzeuge auf Alltagstauglichkeit, alles gespeist mit erneuerbaren Energien. Ziel ist, technisches, organisatorisches und wirtschaftliches Know-how aufzubauen. In dieser Broschüre sind die Erfahrungen zusammengefasst.

Faktencheck

Die „Faktenchecks“ des Klima- und Energiefonds bieten eine umfassende Aufarbeitung der aktuellsten Daten, Fakten und Argumente in der klima- und energiepolitischen Diskussion. Gemeinsam mit dem VCÖ werden Mythen der E-Mobilität aufgeklärt und auf Basis internationaler Studien mit Fakten unterlegt. Mehr dazu und weitere Themen im Faktencheck und auf der Webseite Faktenscheck.

Forschung und Entwicklung in Österreich

Aktuelle österreichische Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung werden in der Publikation „energy innovation austria“ vorgestellt. Auf Basis von Forschungsprojekten, gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) sowie dem Klima- und Energiefonds, finden ExpertInnen zukunftsweisende Energietechnologien. Mehr dazu unter www.energy-innovation-austria.at

Klima- und Energiewissen kompakt

Hier finden Sie detaillierte Daten und Fakten zum Thema Energie und Klimaschutz in Österreich. Neben aktuellen Informationen zu Technologien und Marktdaten, werden internationale Vorgaben, nationale Pläne und globale Energieentwicklungen übersichtlich präsentiert.

Klima- und Energiemodellregionen

722 Gemeinden in Österreichs in Klima- und Energiemodellregionen setzen ein Zeichen, mehr auf erneuerbare Energien, wie Wind, Wasser oder Bioenergie, zu bauen. So wird die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen angestrebt. Sie zeigen heute schon, wie unsere Mobilitätszukunft aussehen kann. Mehr dazu im Change Magazin und auf der Webseite der Klima- und Energiemodellregionen.

Radfahren verbindet

Für die ambitionierten inter- und nationalen Klimaziele ist es essenziell, emissionslose Mobilitätsformen wie zu Fuß gehen oder Radfahren zu fördern. Alle soziale Gruppen werden hier mit einer zielgruppenadäquaten Form für nachhaltige Mobilität adressiert. Die Publikation „Radfahren verbindet“ zeigt aktuelles Wissen über ungenutzte Potentiale sowie überwindbare Barrieren und Good Practice Beispiele.

Energie- und Mobilitätsforschung

Seit 2010 wird in Kooperation mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) der „Science Brunch“ abgehalten. Hier werden Österreichische Forschungsarbeit- und ergebnisse transparent vorgestellt und sollen als Impulse für neue Ideen dienen. In knapp 30 Veranstaltungen konnten bis jetzt über 2000 TeilnehmerInnen mehr als 200 Projekte kennen lernen.

Urbane Demonstrations- und Pilotprojekte

Die fortschreitende Urbanisierung ist eine globale Herausforderung der Zukunft. Die Stadt der Zuknft benötigt noch Unterstützung, welche der Klima- und Energiefonds in Form von konkrete Umsetzungsbeispiele leistet – von Ideen, Innovationen bis zu Technologien. Rund 4 Millionen Menschen leben in 36 Smart Cities und 6 Smart Urban Regions und testen die Energiewende. Mehr dazu unter Smart Cities und auf der Smart Cities Webseite.