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262 Projekte

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(v.l.): Bernd Vogl (Geschäftsführer Klima- und Energiefonds), Monika Forster (KEM Vorderwald), Stephanie Steinböck (KEM Inn-Hausruck) und Stefan Czamutzian (KEM Wagram) © Klima- und Energiefonds/APA-Fotoservice/Philipp Greindl
Klima- und Energiemodellregionen
Das Projekt „LOKAL Schullokal“ revolutioniert die Mittagsverpflegung in der KEM Vorderwald. Was 2020 als Mangel an Verpflegungsangeboten und der Wunsch nach mehr regionalen Lebensmitteln auf den Tellern begann, entwickelte sich zu einem regionsweiten Leuchtturmprojekt.
Projektlaufzeit: 01.01.2026 – Laufend
Treffen der KLAR!-Modellregionsmanager:innen
Klimawandel-Anpassungsmodellregionen
Mit dem Projekt des Jahres 2026 wurde die Initiative „Landwirtschaft im Wandel – Erdnüsse aus dem Sulmtal und Sausal“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Projekts wurde erprobt, ob Erdnüsse als neue Kulturpflanze unter den zunehmend heißen und trockenen Bedingungen in der Region erfolgreich angebaut werden können.
Projektlaufzeit: 01.01.2026 – Laufend
Kind mit einem Teller Essen
Klima- und Energiemodellregionen
Das innovative Projekt „LOKAL Schullokal“ der KEM Vorderwald versorgt über 1.200 Kinder in neun Gemeinden über drei kommunal geführte Frischeküchen mit täglich frisch zubereiteten, nachhaltigen Menüs. Durch den direkten Einkauf bei heimischen Landwirten sowie die gezielte Vermeidung von Abfällen stärkt die Initiative die regionale Kreislaufwirtschaft und setzt neue Maßstäbe für die gesunde Verpflegung in Schulen und Kindergärten.
Projektlaufzeit: 01.03.2019 – 01.01.2026
Pumpwerk aus der Vogelperspektive
Klima- und Energiemodellregionen
In der Klimamodellregion Baden setzte die Abteilung Wasserwirtschaft der Stadtgemeinde Baden im Jahr 2024 ein österreichweites Pioniervorhaben um: das erste energieautarke Abwasserpumpwerk des Landes. Durch die Installation einer 75 kWp Photovoltaikanlage auf der benachbarten Wohnhausanlage der Alpenland Siedlungsgenossenschaft (mittels Vertragsraumordnung) sowie die Einbindung eines hochmodernen 300 kWh Stromspeichers ist das größte Abwasserpumpwerk der Stadt vollständig krisensicher. Die Anlage deckt ihren Eigenbedarf zu 100 % ab und arbeitet dank eines intelligenten Energiemanagements sowohl im regulären Netz-Parallelbetrieb als auch im Inselbetrieb bei Blackouts vollautark.
Projektlaufzeit: 01.08.2021 – 31.07.2024
Region Oberpinzgau
Klima- und Energiemodellregionen
Das „Energieleitbild Pinzgau 2040“ legt den strategischen Fahrplan fest, um den gesamten Bezirk bis 2040 auf 100 % erneuerbare Energien umzustellen und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern vollständig zu beenden. Auf Wunsch der Bürgermeister:innen erarbeitet, bricht das Leitbild übergeordnete EU-, Bundes- und Landesziele direkt auf die 28 Pinzgauer Gemeinden herunter. Es bietet den Kommunen einen konkreten, zeitlich gestaffelten Maßnahmenkatalog in den Bereichen Strom, Wärme, Mobilität sowie Bauen & Wohnen, damit diese bereits heute wirksame Schritte zur Klimaneutralität setzen können.
Projektlaufzeit: 01.03.2025 – 01.03.2026
Radfahrerin mit Elektrofahrrad
Klima- und Energiemodellregionen
Das Projekt „Alltags-Radverkehrsnetz Innviertel-Hausruck“ schafft die Grundlage für die systematische Verlagerung von Alltagswegen vom Auto auf das Fahrrad. In einem großräumigen Verbund über vier Bezirke und 144 Gemeinden wird ein regionsübergreifendes, durchgängiges Netz für die Alltagsmobilität entwickelt. Das Projekt kombiniert detaillierte Bestandsanalysen mit partizipativen Workshops vor Ort und überführt die Ergebnisse direkt in das Geoinformationssystem (GIS) des Landes Oberösterreich – eine umsetzungsreife und priorisierte Planungsgrundlage zur wirksamen CO₂-Reduktion in der Region.
Projektlaufzeit: 01.02.2025 – Laufend
E-Kraftfahrzeug
Klima- und Energiemodellregionen
Die Kärntner Klima- und Energie-Modellregionen initiierten gemeinsam Kärntens größte E-Nutzfahrzeugmesse, um Gemeinden und regionale Betriebe bei der Umstellung auf emissionsfreie Transportlösungen zu unterstützen. Das zweitägige Event brachte öffentliche Auftraggeber, Unternehmen und Fahrzeughersteller zusammen, um E-Transporter, E-LKW und Lastenräder direkt erlebbar zu machen. Neben der praktischen Erprobung lieferten Fachvorträge fundierte Entscheidungsgrundlagen – insbesondere im Hinblick auf die Erfüllung regulatorischer Vorgaben wie der EU-Richtlinie Clean Vehicle Directive.
Projektlaufzeit: 01.10.2025 – 30.04.2026
Erdnüsse in der Hand
Klimawandel-Anpassungsmodellregionen
Als Reaktion auf zunehmende Hitze, Trockenheit und veränderte Vegetationsperioden erprobte die KLAR! Klimafittes Sulmtal & Sausal eine innovative Anpassungsstrategie für die lokale Landwirtschaft: den Anbau von Erdnüssen. Was als Pionierversuch auf einer Fläche von 1.000 Quadratmetern begann, zeigte eindrucksvoll, welche neuen landwirtschaftlichen Chancen der Klimawandel in südösterreichischen Breiten eröffnet. Das Projekt lieferte nicht nur wertvolle Erkenntnisse zur Diversifizierung von Kulturen gegen drohende Ernteausfälle, sondern sensibilisierte auch Landwirt:innen und die Bevölkerung für die Notwendigkeit klimafitter Anbaumethoden.
Projektlaufzeit: 01.02.2024 – 31.03.2025
Feuerwehr im Wald
Klimawandel-Anpassungsmodellregionen
Mit steigenden Temperaturen und längeren Trockenperioden nimmt auch in den Alpenregionen die Gefahr von Waldbränden drastisch zu. Die KLAR! Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen adressierte dieses Zukunftsrisiko mit einem ganzheitlichen, generationenübergreifenden Ansatz: Neben präventiver Bildungsarbeit an Schulen stand eine großangelegte, siedlungsnahe Waldbrandübung im Zentrum des Projekts. Durch die Kombination aus realitätsnahem Einsatztraining, moderner Spezialausrüstung und interaktiven Schul-Workshops wurden sowohl die operative Einsatzfähigkeit der lokalen Feuerwehren gestärkt als auch das Bewusstsein in der Bevölkerung nachhaltig geschärft.
Projektlaufzeit: 01.01.2025 – 09.12.2025
Neophyten-Spaziergang
Klimawandel-Anpassungsmodellregionen
Das Projekt der KLAR! Bad Ischl – Ebensee verbindet praxisnahe Umweltbildung mit wirksamem Naturschutz und Schutz vor Naturgefahren. Schüler:innen der NMS Ebensee legten gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur (BOKU) drei Versuchsflächen am Rindbach an, um Methoden zur nachhaltigen Bekämpfung invasiver gebietsfremder Pflanzen – wie dem Japanischen Staudenknöterich oder dem Sommerflieder – wissenschaftlich zu erforschen und anzuwenden. Über einen Zeitraum von drei Jahren entfernten die Jugendlichen rund 15 Tonnen Pflanzenmaterial im Bereich einer Geschiebesperre und eines Schutzwald-Forschungsgebiets, um das heimische Ökosystem wiederherzustellen und die Biodiversität wirksam zu stärken.
Projektlaufzeit: 09.09.2024 – Laufend