Volksschule und Kindergarten Windigsteig

Außenansicht eines weißen Gebäudes mit der Aufschrift „NÖ LANDES-KINDERGARTEN“, großen Fenstern, Solarpaneelen auf dem Dach, einem Holzzaun und dicht bewachsener Gartenfläche im Vordergrund unter blauem Himmel.
Förderprogramm
Mustersanierung
Abwicklungsstelle
KPC
Förderwerber
Gemeinde Windigsteig
Jahresprogramm
Projektlaufzeit
18.10.2012 bis 31.12.2014
Fördersumme
Projektvolumen
Kurzbeschreibung

 

Die Marktgemeinde Windigstein in Niederösterreich saniert ihre Volksschule und ihren Kindergarten. An dem Gebäude aus dem Jahr 1914 wird ein Vollwärmeschutz angebracht, sowie auf ein erneuerbares Heizsystem umgestellt. Dieses Bauvorhaben, mit einem spezifischen Heizwärmebedarf vor der Sanierung von 34,83 kWh/(m³a), setzt durch die Sanierung einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Der neu erreichte spezifische Heizwärmebedarf von 4,93 kWh/(m³a) bedeutet folgend niedrige Betriebskosten.

 

Auszeichnungen/Zertifizierungen/Preise

Die Außenmauern, bestehend aus 50 bis 70 cm dicken Vollziegelmauerwerk, werden mit 20 cm Fassaden-Wärmedämmplatten gedämmt, woraus U-Werte für die verschiedenen Außenwände von 0,16 – 0,17 W/(m²K) resultieren. Die Wand zum unbeheizten Dachraum wird mit 20 cm Fassadendämmplatten versehen, was einen U-Wert von 0,14 W/(m²K) bedeutet. Die Kellerdecke, sowie die Decke zum unbeheizten Dachraum werden mit 35 cm Zellulosefaser gedämmt und weisen nach der Sanierung einen U-Wert von 0,23 bzw. 0,22 W/(m²K) auf. Die alte 2-fach Verglasung der Türen und Fenster, mit einem durchschnittlichen U-Wert von 2,2 W/(m²K), wird durch neue Holz-Alu-Fenster mit einer Wärmeschutzverglasung ersetzt. Dadurch werden U-Werte zwischen 0,68 und 0,74 W/(m²K) erreicht. Elektronische sonnen- und windschutzgesteuerte Raffstore werden zur Verschattung verwendet.

Eine Raumlufttechnikanlage mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von 85 % wird zur energetischen Gebäudeoptimierung eingebaut.

Die alte Ölheizung wird durch eine effiziente Pelletsheizung ersetzt. Die Umstellung der Regelung bringt zusätzliche Einsparungen. Das Warmwasser wird auch zukünftig elektronisch erwärmt.

Eine 99 m² große Photovoltaikanlage mit einer Peak-Leistung von 15 kW wird Strom für den Eigenbedarf produzieren. Die erzeugten 13 MWh reichen aus um den gesamten Eigenstrombedarf zu decken.

Kontakt

Gemeindeamt Windigsteig – http://www.windigsteig.gv.at/

Bürgermeister Manfred Herynek

gem.windigsteig@wvnet.at

Hauptstrasse 6, 3841 Windigsteig

Ansprechpersonen

Mag.a Nicole Kirchberger, MSc
Abteilungsleiterin
Dipl.-Ing. Bernhard Angerer
Programm-Manager