Im Zuge der thermischen Sanierung wird die oberste Geschossdecke mit 20cm Fixrock, eine Fassadendämmplatte aus Steinwolle, sowie 2cm EPS gedämmt. In den restlichen Gebäudeteilen wird die Stahlbetondecke mit 31cm EPS gedämmt. Der erdanliegende Fußboden wird mit jeweils 14cm EPS sowie 3,5cm Heraklith gedämmt. Die bestehenden Fenster werden durch Holz-Alu-Rahmenfenster ersetzt.
Im Zuge der Sanierung wird in das Gebäude eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Das Lüftungsgerät entspricht den Anforderungen an den Passivhausstandard mit Wärmerückgewinnungsgrad 80%.
Die Wärme wird nach der Sanierung weiterhin von der örtlichen Fernwärme aus Biomasse geliefert. Ergänzend wird eine thermische Solaranlage auf Basis von Vakuum-Kollektoren mit einer Leistung von 60kW und einer Modulfläche von 85m² in einen 12.000 Liter fassenden Pufferspeicher einspeisen. Durch die wärmetechnische Sanierung kann der Fernwärmeanschluss von 240kW auf 30kW reduziert werden.
Zur Steigerung der Energieeffizienz bei Beleuchtung wird das bestehende Beleuchtungssystem gegen T5-Leuchten mit elektronischen Vorschaltgeräten und einer intelligenten Gebäudeleittechnik getauscht. Der Stromverbrauch für die Beleuchtung kann durch diese Maßnahmen mehr als halbiert werden. Zusätzlich wird eine 126m²- Photovoltaikanlage mit einer Peak-Leistung von 30kW Strom für den Eigenbedarf produzieren. Dieser wird während der Schulbetriebs zu 100% selbst verbraucht und am Wochenende in das Netz eingespeist. Der verbleibende Strombedarf wird durch Ökostrombezug aus dem Netz gedeckt.