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„Klimaschutz Made in Austria“: Investitionen in die Energiezukunft sind Konjunkturmotor

Die FTI-Initiative „Vorzeigeregion Energie“ des Klima- und Energiefonds zieht erste Zwischenbilanz in Linz.

Wir versorgen uns durch Energiegemeinschaften, die Industrie hängt an der Steckdose und niemand kann sich mehr an Energieträger erinnern, die nicht erneuerbar sind. Die FTI-Initiative „Vorzeigeregion Energie“ des Klima- und Energiefonds, die in Kooperation mit dem Klimaschutzministerium umgesetzt wird, erprobt bereits heute die Energiezukunft. Beim Jahresevent in Linz mit Klimaschutzministerin Leonore Gewessler wurden gestern die laufenden Fortschritte aus den drei Vorzeigeregionen präsentiert und mit Expert*innen diskutiert.

Bundesministerin Leonore Gewessler: „Mit der Initiative ‚Vorzeigeregion Energie‘ ist uns ein großer Wurf gelungen. Gemeinsam mit Vorzeigeunternehmen wollen wir verstärkt in Innovationen für den Klimaschutz investieren und stellen noch in diesem Jahr weitere 24,5 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket für zukunftsweisende Projekte zur Verfügung. Im internationalen Feld kann sich die Innovationskraft Österreichs nämlich sehen lassen, die in den vielen regionalen Projekten bereits jetzt liegt. Die technologischen Entwicklungen, die hier erprobt werden, sorgen für Klimaschutz und kurbeln die Wirtschaft an.“

Klima- und Energiefonds-Geschäftsführerin Theresia Vogel: „Unser Jahresevent hat eindrücklich gezeigt, wie viele konkrete Ergebnisse die einzelnen Projekte bereits heute liefern können. Wir sind davon überzeugt, dass sich Energieinnovationen ‚Made in Austria‘ als Konjunkturmotor erweisen und auf dem globalen Markt punkten werden. Gerade jetzt ist es Zeit für neue Green Jobs.“

Jahresevent „Vorzeigeregion Energie“ in Linz
Unter dem Motto „Innovationen für den Klimaschutz“ veranstaltete der Klima- und Energiefonds am 29. September die Jahresveranstaltung der FTI-Initiative. Die drei Vorzeigeregionen Green Energy Lab (GEL), New Energy for Industry (NEFI) und Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria Power & Gas (WIVA P&G) stellten den rund 40 geladenen Gästen im Linzer Ars Electronica Center die Fortschritte in unterschiedlichen Einzelprojekten vor. Zudem verfolgten weit mehr als 100 Personen die Präsentationen und Diskussionen online. Nach dem Impulsstatement von Bundesministerin Gewessler kamen bei einer Podiumsdiskussion unter anderem hochrangige Vertreter*innen aus Wirtschaft und Landespolitik zu Wort.

Event-Link zum Nachschauen:
https://youtu.be/AgpL510quKA

Beispiele für Projekte aus den Vorzeigeregionen Energie

Green Energy Lab: Blockchain Grid
Das Projekt geht der Frage nach, wie die Netzeinspeisung von dezentral erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energiequellen durch die flexible Nutzung von freien Netzkapazitäten optimal umgesetzt werden kann. Dabei kommt die Blockchain-Technologie zur Anwendung. Ziel ist es, dass sich „Prosumer“ aktiv ins Energiesystem einbringen können und autonom freie Netzressourcen teilen.
https://greenenergylab.at/projects/blockchain-grid/

NEFI: InduGrid-Industrial Microgrids
Energieaustausch zwischen Industriebetrieben kann wesentlich zu CO2-Reduktion und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Kooperationspartner beitragen. Im Rahmen von InduGrid werden technische, wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen innerhalb einer Energieaustauschplattform abgebildet, und an drei industriellen Energiegemeinschaften mit unterschiedlichen Schwerpunkten implementiert und validiert.
https://www.nefi.at/indugrid/ 

WIVA: HYTECHBASIS 4 WIVA
Wasserstoff gilt als Zukunftshoffnung auf dem Weg zur Klimaneutralität. Ziel des Projektes ist es, den aktuellen Stand der Technik im Bereich PEM-Brennstoffzellen und Elektrolysesysteme signifikant zu verbessern und den Industrialisierungsgrad der Technologie zu erhöhen.
https://www.wiva.at/v2/portfolio-item/hytechbasis-4-wiva-hydrogen-technology-basis-for-wiva

Das Förderprogramm „Vorzeigeregion Energie“
Mit „Vorzeigeregion Energie“ startete der Klima- und Energiefonds 2017 eine FTI-Initiative der Superlative. Das erklärte Ziel ist, international wettbewerbsfähige und innovative Energietechnologien in Österreich zu entwickeln und anzuwenden, um diese in die ganze Welt zu exportieren.

120 Millionen Euro, dotiert aus Mitteln des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK), investiert der Klima- und Energiefonds derzeit in die drei Vorzeigeregionen Green Energy Lab (GEL), New Energy for Industry (NEFI) und Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria Power & Gas (WIVA P&G). Gemeinsam mit den Mitteln von privater Seite sollen insgesamt in den acht Jahren Laufzeit bis 2025 mehr als 400 Millionen Euro in die daraus entstehenden Projekte fließen.

Pressekontakt

Klima- und Energiefonds

Mag. Katja Hoyer
Gumpendorfer Straße 5/22
1060 Wien
Tel. (+43 1) 585 03 90-23

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