Im Rahmen der Veranstaltung fanden Rückblicke auf die Ergebnisse der Arbeitsgruppen aus dem letzten Jahr statt, die wertvolle Impulse lieferten:
- Die Arbeitsgruppe „Finanzierung von Klimawandelanpassung auf Grundlage der EU-Taxonomie“ förderte praxisnahen Wissenstransfer zur EU-Taxonomie, um öffentliche und kommunale Unternehmen, KMUs und Gemeinden zu unterstützen. Dafür wurde eine Workshopreihe mit fünf Präsenzveranstaltungen und zehn Online-Formaten durchgeführt.
- In der Arbeitsgruppe „Trinkwasserversorgung & Wassermanagement“ vernetzten sich die Teilnehmer:innen während mehrerer digitaler Treffen, um Projektskizzen und Handlungsempfehlungen für die vier Subthemen Grundwasserschutz, Wasserverbrauch, Kreislaufwasserwirtschaft sowie Land- und Wasserwirtschaft zu entwickeln.
- Die Arbeitsgruppe „Anpassung messbar machen“ widmete sich in mehreren Arbeitstreffen der Entwicklung von Projektskizzen. Ziel war es, verbesserte Wirkungsindikatoren, ein Erhebungsdesign zur Messung der gesellschaftlichen Wirkungen von KLAR!-Aktivitäten sowie ein optimiertes, mehrdimensionales Klimawandelanpassungsinformationssystem zu entwickeln.
Um europäische Fördermöglichkeiten besser zu nutzen, bot die Arbeitsgruppe „Horizon Europe/EU-Missionen“ Gelegenheiten zum Austausch von Erfahrungen und bewährten Praktiken in Bezug auf die Antragstellung und Handhabung der verschiedenen Angebote.
Zusätzlich wurden auf Grundlage einer netzwerksweiten Umfrage des Klima- und Energiefonds die Bereiche Soziale Aspekte des Klimawandels, Biodiversität, Bauen und Wohnen sowie Raumplanung als neue Themenschwerpunkte für die Zusammenarbeit im kommenden Jahr identifiziert und im Rahmen eines interaktiven Austausches in vier Kleingruppen konkretisiert. Mit diesen neuen Impulsen und Schwerpunkten blickt das KWAN-Netzwerk gespannt auf das kommende Jahr, um gemeinsam weitere Fortschritte in der Klimawandelanpassung zu erzielen.