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Bauen und Sanieren

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Mustersanierung Gesundheitszentrum

Die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau mit Sitz in Wien wird das Gebäude der Gesundheitseinrichtung Bad Schallerbach (OÖ) umfassend thermisch sanieren, modernisieren und vergrößern. Im Zuge der Mustersanierung des Gesundheitszentrums werden neben der thermisch-energetischen Gebäudesanierung zahlreiche effizienzsteigernde Maßnahmen wie die Errichtung einer alternativen Kälteanlage, einer thermischen Solaranlage sowie eine Heizungs- und Beleuchtungsoptimierung durchgeführt. Die Ermittlung des Umwelteffekts durch die Reduktion des Heizwärmebedarfs basiert auf den Daten aus dem Energieausweis vor und nach der Sanierung. Der standortbezogene jährliche Heizwärmebedarf beträgt vor der Sanierung für das Gebäude 964.565 kWh und wird durch die Sanierung auf 177.190 kWh gesenkt. Durch die thermisch-energetische Gebäudesanierung und den Einsatz der thermischen Solaranlage kann der Verbrauch an Erdgas von 1.678 MWh/Jahr auf 408 MWh/Jahr verringert werden. Der Umstieg auf energieeffiziente Beleuchtung und energieeffiziente Umwälzpumpen sowie der Einsatz der Absorptionskältemaschine reduzieren den Strombedarf um etwa 174 MWh/Jahr auf ca. 1.325 MWh/Jahr. Dieser restliche Strombedarf wird durch den Bezug von Ökostrom gedeckt. Durch das ganze Maßnahmenbündel kann in Summe eine Reduktion von 740,41 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr erzielt werden.

Insgesamt wurden Investitionskosten in der Höhe von rund 2,5 Mio. Euro zur Förderung beantragt. Nach Abzug der nicht förderungsfähigen Kosten verbleiben umweltrelevante Mehrinvestitionskosten von 2 Mio. Euro als Förderbasis. Die Förderung in der Höhe von 450.000 Euro ergibt einen Fördersatz von 22,36 % und entspricht der maximal möglichen Förderhöhe gemäß Ausschreibungsleitfaden für das Gesamtprojekt.