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Über uns

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Vision

Klare Ziele. Richtiger Weg.

„Zero Emission Austria“: Das ist das zentrale Anliegen des Klima- und Energiefonds, der aus Mitteln des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) und des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) dotiert ist. Neue Technologien und optimierte Energieanwendungen sollen gemeinsam mit einer nachhaltigen und emissionsfreien heimischen Energieaufbringung dafür sorgen, dass Österreich von Öl- und Gasimporten unabhängig wird.

Die Vorgaben der Pariser Klimakonferenz erfordern auch von Österreich neue Anstrengungen beim Klimaschutz. Bis 2050 sollen die Treibhausgasemissionen in den Industrieländern und damit auch in Österreich um mindestens 80 Prozent reduziert werden. In den vergangenen Jahren ist es dem Klima- und Energiefonds bereits gelungen, durch seine aktive Netzwerkarbeit die entscheidende Brücke zwischen Forschung und Umsetzung innovativer Lösungen und Technologien zu schlagen. Sowohl der Ausbau erneuerbarer Energie und klimafreundlicher Mobilitätslösungen, als auch der strukturelle Wandel konnten entscheidend vorangetrieben werden. Mit dem Abkommen von Paris wird es noch wichtiger, Österreichs Weg zur Energiewende im Rahmen eines umfassenden, hochwirksamen Ansatzes konsequent und zügig umzusetzen. Der Klima- und Energiefonds spielt dabei eine wichtige Rolle.

 

Starke Bilanz: mehr als 89.600 Förderprojekte

Visionen sind eine notwendige, aber nicht ausreichende Basis, um den Umdenkprozess auf breiter Ebene einzuleiten. Der Klima- und Energiefonds verfolgt in seiner Förderstrategie eine intensive Vernetzung von Wissenschaft, Industrie und Markt. Erfahrungen mit über 89.600 umgesetzten Projekten unterstreichen, dass den Startimpulsen stets viele eigenständige Initiativen folgen, die zur Emissionsreduktion von Treibhausgasen beitragen. Zur Beschleunigung der Prozesse unterstützt der Klima- und Energiefonds gezielt Maßnahmen, die die Durchsetzung innovativer Technologien am Markt erleichtern. 

 

Aufgaben & Ziele

Der Klima- und Energiefonds wurde 2007 durch die Bundesregierung ins Leben gerufen, um die Umsetzung ihrer Klimastrategie zu unterstützen – kurz, mittel- und langfristig. Eigentümer ist die Republik Österreich, vertreten durch das BMLFUW und das bmvit. Die Strategien der österreichischen Bundesregierung in den Bereichen Forschung und Technologie, Klimaschutz sowie Energie liefern die wesentlichen Grundlagen, die in den Programmen des Klima- und Energiefonds ihren Niederschlag finden. Allen Aktionen übergeordnet bleibt die Vorgabe, die Senkung der heimischen Treibhausgasemissionen so rasch und nachhaltig als möglich umzusetzen.

Troika an Vorgaben

Das Klima- und Energiefondsgesetz formuliert drei Zielbereiche, an denen sich die Förderstrategie des Klimafonds orientiert.

  • Forschung und Entwicklung im Bereich nachhaltiger Energietechnologien und Klimaforschung,
  • Forcierung von Projekten im Bereich des öffentlichen Personennah- und Regionalverkehrs, des umweltfreundlichen Güterverkehrs sowie von Mobilitätsmanagementprojekten und
  • Forcierung von Projekten zur Unterstützung der Marktdurchdringung von klimarelevanten und nachhaltigen Energietechnologien.

 

Impulsgeber

Der Klimafonds setzt mit langfristig ausgerichteten Förderprogrammen gezielte Maßnahmen, die zur Reduktion der heimischen Treibhausemissionen und zur Transformation des österreichischen Energiesystems beitragen. Die Projekte der Forschungsförderung, aus dem Bereich Verkehr und der Marktdurchdringung stärken den Wirtschaftsstandort Österreich und schaffen in den Bereichen der Energie- und Klimatechnologie hochwertige Arbeitsplätze, die langfristige Zukunftsperspektiven für österreichische ArbeitnehmerInnen bieten.

 

Multiplikatoreffekt

Von 2007 bis 2015 konnte ein Fördervolumen von 1,003 Milliarden Euro umgesetzt werden. Im Jahr 2016 stand ein Budget von über 105 Mio. Euro für 23 Programme bereit. Dabei setzt der Klima- und Energiefonds auf eine breite Wirksamkeit seiner Initiativen: Der Aufbau von Modellregionen und Demonstrationsprojekten verspricht dabei einen hohen Multiplikationseffekt, der mit vergleichsweise geringem Mittelaufwand erzielt wird. Seit seiner Gründung hat der Klimafonds in Österreich über 89.600 Projekte unterstützt. Fördereffizienz ist zentrales Führungsziel der Klima- und Energiefonds-Geschäftsführung: Die umfassenden Förder- und Impulsaufgaben werden von einem achtzehnköpfigen Team umgesetzt. Ein Expertenbeirat unterstützt den Klima- und Energiefonds bei seiner Arbeit.