MEDUSA – Multi-Megawatt Medium-Voltage Fast Charging Phase 1

Übergeordnetes Projektziel und Vision des MEDUSA-Projekts sind neben der Konzeptionierung und Validierung (Phase 1), auch die Entwicklung und Demonstration (Phase 2) einer Multi-Megawatt-Mittelspannungs-Schnellladestation bzw. Infrastruktur. Diese soll sowohl Megawatt-Schnellladen für zukünftige Elektro-Busse, Schwerlastfahrzeuge, LKWs oder Transporter, sowie verteiltes Schnellladen für Fahrzeuge mit geringeren Ladeleistungen (z.B. 250 kW) erlauben.
Ein weiteres wesentliches Ziel ist es, durch optionale Integration erneuerbarer Energiesysteme vor Ort, CO2-Emissionen weiter zu reduzieren. Dabei wird auch der Vorteil der Verfügbarkeit eines lokalen Mittelspannungs-DC-Hubs bewertet.

Das Multidisziplinäre Projekt, bestehend aus interdisziplinären Teams verschiedener nationaler Partner, beschäftigt sich somit mit neuen innovativen Lösungsansätzen und repräsentiert die Vision der MEDUSA-Initiative, schnellere Ladevorgänge für schwere Nutzfahrzeuge (MW+) und PKWs (100e von kW) zu realisieren. Dies soll vor allem Stehzeiten von Fahrzeugflotten minimieren, flexible Ladeleistung und damit auch verteiltes Laden in urbanen Gebieten weiter fördern. Dadurch ergibt sich auch die Forderung zur Minimierung des Bauvolumens einer solchen Ladeinfrastruktur die als möglichen Lösungsansatz Solid-State Technologie in Kombination mit Silizium und Wide-Bandgap Halbleitermaterialien in den Fokus rückt.
Gleichzeitig sollen CO2-Emissionen, verursacht durch die vom Netz bereitgestellte Energie, mittels Integration erneuerbarer Energiesysteme wie PV in Kombination mit Energiespeicherlösungen reduziert werden.

Projektlaufzeit MEDUSA Phase 1: Mai 2021 – Oktober 2022

Eckdaten Projektleitung:

DI Dr. Markus Makoschitz
AIT Austrian Institute of Technology GmbH
Giefinggasse 2
1210 Wien
E-Mail: Markus.makoschitz@ait.ac.at

Partner:

  • AVL List GmbH
  • EnerCharge GmbH
  • Infineon Technologies Austria AG
  • Xelectrix-Power GmbH