Einfluss unterschiedlicher Bewirtschaftung auf Wasser- und Kohlenstoff-/Stickstoffflüsse im inneralpinen Dauergrünland

  • Förderung
  • StartClim
  • Abwicklungsstelle
  • UBA
  • Fördersumme
  • 9.129 EUR
  • Projektvolumen
  • 20.000 EUR
  • Förderwerber
  • Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Erdwissenschaften
  • Kurzbeschreibung
  • Der Alpenraum ist vom Klimawandel besonders stark betroffen. Durch die veränderten Lufttemperaturen als auch tendenziellen Zunahmen des Niederschlages (speziell im N-W Österreichs), wird eine längere Vegetationsperiode vermutet und untersucht. Durch jahrzehntelange Erfahrungen und dadurch erworbenen Gewohnheiten von Landwirten werden in Österreichs Mittelgebirgslagen (>1000 m.ü. A), wo sich 41 % der Grünlandflächen befinden, größtenteils extensive Bewirtschaftungen der Grünlandflächen mit einer 2-Schnittnutzung durchgeführt. Aufgrund der bereits stattfindenden Klimaveränderungen wäre es jedoch denkbar, intensivere Bewirtschaftungen durchzuführen. Im Projekt wird ein Grünlandstandort einer Mittelgebirgslage für Untersuchungen hinsichtlich des Wasser- sowie Nährstoffhaushaltes von einem 2-Schnitt- zu einem 3Schnittsystem genutzt werden. Die Auswirkungen der zwei Bewirtschaftungssysteme sollen auf Bodenwasserbilanzen und Kohlenstoff- (C-) und Stickstoff- (N-) Flüsse im Boden, Sickerwasser, Biomasse mithilfe von Lysimetern, Bodensensoren und einer Wetterstation ermittelt und darüber hinaus auch die an das unterschiedliche Nutzungsregime angepasste Düngung bestimmt werden.
  • Jahresprogramm
  • 2020#
  • Projektlaufzeit
  • 01.08.2020 bis 31.07.2021
  • Klimafondsnummer
  • K20SL0U288747