Warum auf Wissen nicht immer Taten folgen: Eine experimentelle Studie zu Barrieren klimafreundlichen Verhaltens im Labor und im Feld

  • Förderung
  • StartClim
  • Abwicklungsstelle
  • UBA
  • Fördersumme
  • 9.058 EUR
  • Projektvolumen
  • 19.844 EUR
  • Förderwerber
  • Wiener Institut für Demographie, Österreichische Akademie der Wissenschaften
  • Kurzbeschreibung
  • Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, sind nicht nur politisches Handeln und technische Innovationen gefordert, sondern auch eine Adaption von Verhaltensmustern im Einklang mit einer nachhaltigen Gesellschaft. Doch während das Wissen um die Folgen des Klimawandels unter der Mehrheit der europäischen Bevölkerung wächst, stagniert die individuelle Bereitschaft zu umweltbewusstem Handeln. Die zugrundeliegenden Ursachen dieser Diskrepanz zwischen Bewusstsein und tatsächlichem Handeln – in der Literatur als ValueAction-Gap bezeichnet – sind vielfältig und umstritten. Das vorliegende Projekt untersucht Verhaltensbarrieren, die erklären, warum auf erhöhtes Umweltbewusstsein und -wissen nicht immer entsprechende Taten folgen. Auf Basis der verhaltenswissenschaftlichen Forschung zu Entscheidungsprozessen wird der Fokus auf drei Aspekte (Unmittelbarkeit, Ungewissheit und Marginalität) gelegt, die für umweltrelevante Handlungen und ihre Konsequenzen charakteristisch sind. Trotz einer umfassenden Literatur zum Einfluss dieser Faktoren auf menschliches Handeln, ist deren Relevanz für Umweltverhalten und deren Zusammenhang mit persönlichen Faktoren, wie kognitiven Fähigkeiten und Umweltbewusstsein, bislang noch kaum untersucht.
  • Jahresprogramm
  • 2020#
  • Projektlaufzeit
  • 01.08.2020 bis 31.07.2021
  • Klimafondsnummer
  • K20SL0U288745