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SANBA -Developing a simulation algorithm for a low-temperature heating/cooling grid for the future Smart Anergy Quarter Baden

  • Förderung
  • Vorzeigeregion Energie 2. AS
  • Abwicklungsstelle
  • FFG
  • Fördersumme
  • 597.914 EUR
  • Projektvolumen
  • 744.409 EUR
  • Förderwerber
  • AIT Austrian Institute of Technology GmbH
  • Kurzbeschreibung
  • Das ehemalige Militärlager "Martinek-Kaserne" südlich von Baden wird seit 2014 nicht mehr vom Österreichischen Bundesheer genutzt und steht leer. Das riesige Grundstück mit einer Fläche von 40 Hektar und denkmalgeschützten Gebäuden aus den 1930er Jahren war im Laufe der Jahre Gegenstand mehrerer Bebauungspläne. Die Pläne, die Immobilie an einen Investor zu veräußern, waren bisher erfolglos, da der Zustand der Gebäude und die schiere Größe des Projekts selbst für die ambitioniertesten Investoren eine zu große Herausforderung darstellt. In den letzten Jahren haben die Hauptakteure, d.h. das Bundesministerium für Landesverteidigung als Eigentümer, die Stadt Baden und das Bundesdenkmalamt mehrere Optionen für die zukünftige Nutzung diskutiert. Ziel des Projektes SANBA ist es, für eine zukünftige Nutzung der "Martinek-Kaserne" ein so genanntes Anergie- oder Niedertemperatur-Heiz- und Kühlsystem (< 30 °C) für den Standort, bei dem die Wärme aus dem Abwasser der benachbarten NÖM-Molkerei als Wärmequelle genutzt wird, sowie Sanierungs- und Umrüstungskonzepte für die geschützten Gebäude zu entwickeln. In einem ersten Schritt und als Kerninhalt dieses industriellen Forschungsprojektes werden nach einer umfassenden Untersuchung des Geländes neuartige und kommunizierende Simulationswerkzeuge entwickelt, um die komplexe Situation des Gebietes, bestehend aus verschiedenen Wärmequellen, geschützten und potenziellen neuen Gebäuden, unterschiedlichen Temperaturniveaus und Zeiten des Energiebedarfs, unterschiedlichen Nutzungen der Gebäude etc. zu bewältigen. Das Konzept des Anergienetzes umfasst (I) die Wärmerückgewinnung aus dem Abwasser der benachbarten NÖM-Molkerei, (II) die Integration von lokal verfügbaren erneuerbaren Energiequellen, (III) Energiespeicheraspekte, (IV) die besondere Herausforderung unterschiedlicher Gebäudestandards der denkmalgeschützten Altbauten gegenüber Neubauten mit unterschiedlichen Nutzungen (Wohnen, Gewerbe, Bildung) und damit unterschiedlichen Angebotstemperaturen und Nachfrageeigenschaften, und (V) die moderate Kühlung über Free Cooling. Die Projektergebnisse werden die Beteiligten bei der Entscheidung unterstützen, ob das Konzept eines Anergienetzes auf dem Gelände der Martinek-Kaserne technisch und wirtschaftlich machbar ist und ob dieses Konzept weiterverfolgt werden soll.
  • Jahresprogramm
  • 2017#
  • Projektlaufzeit
  • 01.09.2018 bis 28.02.2021
  • Klimafondsnummer
  • K17VE2F261317