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Start der Ausschreibung Smart Cities 2012

Klimafonds startet 9,5-Mio.-Euro-Ausschreibung zu Smart Cities

Neu: Anschlussförderungen zu internationalen Projekten

Heute, Mittwoch, startet der dritte Smart City-Call des Klima- und Energiefonds. Dotiert ist die Ausschreibung, die sich an Länder, Städte und Gemeinden, aber auch Forschungseinrichtungen und Unternehmen wendet, mit 9,5 Millionen Euro. Damit standen seit Beginn der Initiative rund 24,5 Millionen Euro für Smart City-Projekte zur Verfügung. Ziel des Calls: sichtbare Pilot- und Demoprojekte.

 „Hier geht es um die gemeinsame Planung von energiesparenden Gebäuden, intelligenten Netzen und umweltfreundlicher Mobilität. Dabei werden neueste Technologien aus den Forschungsbereichen Umwelt, Energie, IKT und Mobilität eingesetzt. Österreich ist dank der gezielten Forschungsförderung durch BMVIT und Klimafonds beim Thema Smart Cities ein echter Pionier“, betont Innovationsministerin Doris Bures. Als Ergebnis des Calls sollen weitere sichtbare Smart City-Pilot- und Demonstrationsprojekte entstehen, die bestehende bzw. bereits weitgehend ausgereifte (Einzel-)Technologien und Methoden, (Einzel-)Systeme sowie (Teil-) Prozesse zu Gesamtlösungen integrieren. Diese sollen im städtischen Umfeld erprobt, beobachtet und anhand von Wirkungsindikatoren evaluiert werden.

Klima- und Energiefonds Geschäftsführerin Theresia Vogel:

„Unsere Vision ist die Smart City oder die Smart Urban Region zum Leben. Nur durch den Einsatz intelligenter grüner Technologie, die auch von der Bevölkerung angenommen wird, kann es gelingen, die dringendsten Herausforderungen in einer Stadt – Verkehr, Infrastruktur, Energie – zu lösen. Und zwar nachhaltig und leistbar.“

Durch den Einsatz intelligenter grüner Technologien soll die Smart City oder Smart Urban Region ihren CO2-Ausstoß auf null reduzieren und damit für ihre EinwohnerInnen hohe Lebensqualität bieten.

Die Ziele des Calls lauten daher:

Die Stadt als Testbed nutzen: innovative Technologien werden im urbanen Raum modellhaft erprobt, beobachtet, weiter entwickelt und evaluiert.

Optimierung von Einzelsystem /-lösung erreichen: Das Zusammenspiel und die Vernetzung von einzelnen Komponenten, Lösungen, Technologien etc. zu einem smarten Gesamtsystem soll optimiert werden.

Mehrwert gegenüber Einzelsystem/-lösungen generieren: Smarte Systeme generieren über das Bilden von Schnittstellen einen Mehrwert – strukturell, organisatorisch, technisch, prozessseitig, methodisch usw.

„Mit diesem Call bieten wir für unsere Zielgruppen Kontinuität – es geht erneut darum, den Transformationsprozess einer Stadt oder Region in eine Smart City oder Smart Urban Region einzuleiten. Daher stellen die Themenbereiche Gebäude, Energienetze, Ver- und Entsorgung, Mobilität, Kommunikation und Information sowie das System Stadt/Urban Region erneut die inhaltlichen Schwerpunkte dar. Gleichzeitig reagieren wir auf die Entwicklungen im internationalen Kontext und bieten für österreichische, international erfolgreiche Konsortien attraktive Förderangebote“, erklärt Klimafonds-Geschäftsführerin Theresia Vogel

Neuer Förderschwerpunkt für transnationale Projekte

Die drei Ausschreibungsschwerpunkte sind Smart City-Demo- und Pilotprojekte, Smart City-Einstiegsprojekte sowie Smart City-Anschlussförderungen zu transnationalen Projekten. Für die ersten beiden Schwerpunkte stehen bis zu 8 Millionen Euro zur Verfügung.

Der dritte, neue Schwerpunkt „Smart City Anschlussförderungen zu transnationalen Projekten“ unterstützt Projekte, die innerhalb der 6. Energieausschreibung im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm in der „Smart Cities and Communities“- bzw. „Energy-efficient Buildings“-Initiative eingereicht und genehmigt wurden. Für diesen Ausschreibungsschwerpunkt stehen bist zu 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Die beiden ersten Ausschreibungsschwerpunkte Smart City-Demo- und Pilotprojekte, Smart City-Einstiegsprojekte sind bis 21.3.2013, 12 Uhr, geöffnet. Der dritte Schwerpunkt „Smart City-Anschlussförderung zu internationalen Projekten“ bis 19.12.2012, 12 Uhr.

Hintergrundinformation zu den Smart City-Calls

2010 startete der Klima- und Energiefonds europaweit als erster Fördergeber seine mit insgesamt 24,5 Millionen Euro dotierte Smart City-Initiative unter dem Programmnamen „Smart Energy Demo – Fit4Set“. Im Frühjahr 2011 – als Ergebnis dieses ersten Calls – begannen 19 Städte und urbane Regionen damit, erste Schritte in Richtung Smart City zu setzen. Alle Projekte aus dem ersten Call sind fertig gestellt, die Endberichte sind bzw. werden auf der Homepage des Klima- und Energiefonds schrittweise veröffentlicht:

http://www.klimafonds.gv.at/foerderungen/projektberichte/forschung/

Im Herbst 2011 folgte die zweite Ausschreibung, jene Projekte, die den Zuschlag für eine Förderung erhalten haben, wurden im April 2012 präsentiert: Graz, Salzburg, Villach, Weiz-Gleisdorf, Hartberg und Rheintal. Zeitgleich attestierte das Fraunhofer-Institut Österreich eine zentrale Vorreiterrolle bei Smart City-Technologien.

Das Förderprogramm läuft seit dieser aktuellen, 3. Ausschreibung unter dem Namen „Smart Cities – FIT for SET“.

Weitere Informationen unter: www.smartcities.at