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Siegerprojekte für smarte Mobilitätsideen stehen fest

Im Rahmen des „Smart City Awards“ des Klima- und Energiefonds zum heurigen Thema „Moving the City“ wurden 27 Mobilitätsprojekte prämiert.

Wie können wir unsere Mitmenschen dazu motivieren, auf umweltfreundliche Fortbewegungsmittel umzusteigen? Wie können wir Wege in unserem Alltag umweltschonend zurücklegen? Das waren die Fragestellungen des heurigen Wettbewerbs zum Thema „Moving the City“. Die Antworten gaben die TeilnehmerInnen mit einem großen Spektrum an Ideen. Alle prämierten Projekte werden auf www.smart-city-award.at vorgestellt.

Von Jänner bis Juli 2018 sammelte der Klima- und Energiefonds in einem zweistufigen Verfahren clevere, nachhaltige Mobilitätsideen für Städte. Der Online-Wettbewerb, der in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) ausgeschrieben wurde, verzeichnete 46 TeilnehmerInnen. 35 Personen, die sich persönlich für städtische Mobilität begeistern, nahmen als „Smarte Voter“ teil und unterstützten den Klima- und Energiefonds bei der Bewertung der Einreichungen. In der zweiten Runde wurden 36 BewerberInnen eingeladen mit einem Video-Clip zu demonstrieren, wie ihre Ideen umgesetzt werden können. Nun stehen die 27 PreisträgerInnen des diesjährigen „Smart City Award“ fest.

Verkehrsminister Norbert HOFER verweist auf Mobilitätsschwerpunkt in der Klima- und Energiestrategie #mission2030 der österreichischen Bundesregierung und gratuliert den Siegerprojekten. „Der Umgang mit Verkehr ist eine wichtige Zukunftsfrage für unsere Städte und Ballungsräume. Die eingereichten Video-Clips verdeutlichen, wie wichtig auch die Eigeninitiative der Menschen ist, um klimaschonend von A nach B zu kommen.“

Die Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds Theresia VOGEL freut sich über den großen Erfolg des Wettbewerbs. Immerhin konnte die Zahl der eingereichten Projekte im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht werden. „Der Award zeigt einmal mehr, dass es in der Bevölkerung eine hohe Bereitschaft gibt, nachhaltige Mobilität zu leben. Die Projekte geben wichtige Impulse für den Klimaschutz.“

Beispielprojekte aus dem Kreis der PreisträgerInnen:

 

Ampelfrüherkennung

Auf der grünen Welle: Nach dem Vorbild der „Green Bike Lanes“ in Kopenhagen schlägt Roland R. aus Wien mobile Licht-Installationen am Rande von Radfahrwegen vor, die eine Früherkennung der Ampelphasen möglich machen sollen.

CO2 Einsparung durch betriebliche Transportfahrrad-Nutzung

Über den Radfahr-Tellerrand hinausschauen: Um Betrieben die Möglichkeit zum Testen von Lastenfahrrädern zu geben, plante und realisierte Claudia L. aus Waidhofen eine Transportfahrrad-Info und Aktivierungstour.

Personenbeförderung mit Transportfahrrädern

Mobilitätschance Fahrrad: Für Personen mit eingeschränkter Mobilität organisiert Tobias W. aus dem Mostviertel öffentliche Informations- und Testveranstaltungen für Spezial- und Transportfahrräder inklusive einer weiterführenden Bedarfserhebung.

Drone2Park – Schnelles Parken mit Helfern am Himmel

Fliegende Parkplatzscouts: Die Idee von Robert B. aus Wien ist es, Drohnen über wichtigste Geschäftsgebiete kreisen zu lassen, die freie Parkplätze erfassen und diese Info in Echtzeit an Smartphone-Apps und Navigationssysteme übertragen.

Schulprojekt „Nachhaltige Mobilität“

Fortbewegung findet Stadt: Die Pädagogin Marina N. aus der Wiener Donaustadt hat eine Entdeckungsreise in die Innenstadt entwickelt, bei der Kinder spielerisch ein Bewusstsein für öffentliche Verkehrsmittel und nachhaltige Fortbewegung entwickeln sollen.

Alle Projekte finden Sie unter https://smart-city-award.at/winner/