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Modellregion für Elektromobilität Großraum Graz: Elektromobilität erlebbar machen und mit anderen Regionen vernetzen

In Österreich gibt es bereits 8 Modellregionen für Elektromobilität – die Modellregion Großraum Graz besteht seit Oktober 2010. Die Umsetzung von Elektromobilität erfolgt in jeder Region aufgrund der unterschiedlichen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und geographischen Rahmenbedingungen unter anderen Voraussetzungen. Daraus ergibt sich ein breites Spektrum an Erfahrungen und dieses Potenzial gilt es nun zu nützen. Die Ausschreibung des Klima- und Energiefonds Modellregion Elektromobilität 2012 zielte darauf ab, die gewonnenen Erfahrungswerte der Modellregionen untereinander zu verbinden, gemeinsam davon zu profitieren und die sich im Aufbau befindenden Regionen zu stärken. Die letzten Jahre konnten wir beobachten, wie
Elektromobilität von den Menschen angenommen wird und welche Barrieren zum Umstieg noch beseitigt werden müssen. 5 Projekte aus der Modellregion Elektromobilität für den Großraum Graz erhielten den Zuschlag für die Ausschreibung vom Klima- und Energiefonds und damit die Hälfte des österreichischen Fördervolumens. Die e-mobility Graz GmbH und ihre Partner werden in Kooperation mit anderen Modellregionen und auf Basis vorhandener Kenntnisse die Integration von Elektromobilität in den Alltag weiter vorantreiben. Der Verkehr wird in Zukunft große Herausforderungen mit sich bringen und dafür müssen jetzt intelligente Mobilitätslösungen vor allem für die Logistik und den Pendlerverkehr geschaffen
werden.

„Mobilität steht heute für weit mehr als Bewegung. Diese wird immer Teil der städtischen Wirklichkeit sein und Menschen, Produkte und Waren müssen von A nach B kommen. Es geht
dahinter aber um die Frage von Nachhaltigkeit, um das Zurückdrängen fossiler Energieformen und die Bereitstellung erneuerbarer Energie und es geht um smarte Logistik innerhalb urbaner Zentren. Das Ziel ist als Einzelne und Einzelner, aber auch als Stadt in Zukunft einen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen, der nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Umwelt bewahrt. Das geht nur, wenn wir uns auf Neues einlassen, eigene Lebensgewohnheiten hinterfragen und einfach auch Alternativen ausprobieren. Der österreichische Klien Fonds fördert neue Entwicklungen und in Graz gibt es genügend innovative Vordenker, die mit ihren Ideen diese Förderungen abholen und uns damit unserem Ziel nachhaltig zu sein näher bringen“, so der Bürgermeister der Stadt Graz, Mag. Siegfried Nagl.

Mobilität verändern
„Der Klima- und Energiefonds hat ein klares Ziel: Das Mobilitätssystem muss verändert werden. Der Grazer Ansatz – die Ergänzung der Modellregion mit weiteren Projekten setzt erste Impulse in diese Richtung: Neue Zielgruppen werden erschlossen, E-Mobilität erhält eine breite Basis und wird nicht länger als losgelöste Technologie, sondern als integrierte Mobilitätslösung betrachtet. Graz ist damit ein wichtiger Partner für die Entwicklung der E-Mobilität“, so Dipl.-Ing. Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds.