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„Leuchttürme der E-Mobilität“: Österreich globaler Vorreiter

  • 28,5 Mio. Euro Förderung des Klima- und Energiefonds seit 2008 lösen 73,1 Mio. Investitionen im Bereich F&E aus
  • Vogel: „Bringen Forschung rasch in den Markt – Aktuelle Studie bestätigt Leuchttürme als internationales Erfolgsmodell für Forschungsförderung“

 „Wer Elektromobilität fördert, muss nicht nur das Fahrzeug, sondern auch an geeignete Infrastruktur berücksichtigen“, ist Klima- und Energiefonds-Geschäftsführerin DI Theresia Vogel überzeugt. Und genau da setzt das Technologie-Entwicklungsprogramm „Leuchttürme der Elektromobilität“ des Klima- und Energiefonds an. Gefördert werden richtungsweisende Großprojekte in Österreich – seit Start des Förderprogrammes 2008 sind es in Summe acht Projekte mit einer Gesamtfördersumme von 28,5 Mio. Euro – die vor allem ein Ziel haben: innovative Technologien rasch am Markt zu etablieren und Österreich damit international zu positionieren. Eine aktuelle Studie bescheinigt dem Programm außergewöhnliche Effizienz und Innovationskraft.

Forschungsprojekte möglichst schnell marktreif zu machen: Dieses Ziel hat sich das Förderprogramm „Leuchttürme der E-Mobilität“ gesetzt. Eine aktuelle Studie des Schweizer Beratungsunternehmens Prognos AG bestätigt, dass dies auch gelungen ist: Alle geförderten Projekte erlangten die Prototyp-Phase, viele wurden noch weiter entwickelt und einige erreichten sogar die marktreife Anwendungsphase. „Die Technologie liegt also vor – was es jetzt braucht, sind intelligente Umsetzungen und Businessmodelle“, so Vogel.

Mehr als 73 Mio. Euro Investitionen im Bereich der Forschung und Entwicklung wurden mit den Förderungen in Summe ausgelöst. Die Projekte vereinen die besten Köpfe aus den unterschiedlichsten Bereichen: Von Kleinstunternehmen bis zu multinationalen Konzernen, von IT bis hin zum Verkehrsplaner. „Durch diesen systematischen Förderansatz, der Branchen und Unternehmen grenzüberschreitend zusammen bringt, sind wir auch international zu Vorreitern geworden“, freut sich Theresia Vogel. Und auch innerhalb der Förderprogramme des Klima- und Energiefonds gibt es einen regen Erfahrungs- und Datenaustausch: So nutzt die Modellregion E-Mobilität „VLOTTE“ in Vorarlberg Daten, die durch EMPORA gewonnen wurden.

Ausblick: Förderprogramm 2013

E-Mobilität bleibt auch 2013 ein zentraler Förderschwerpunkt im Klima –und Energiefonds. Insgesamt stehen in vier Förderprogrammen 12,5 Mio. Euro Budget für das Thema zur Verfügung. Das Förderprogramm „Leuchttürme der E-Mobilität“, das mit 4 Mio. Euro im Herbst 2013 starten wird, erfährt eine Neuausrichtung. „Wir werden verstärkt Leitprojekte suchen, die auf eine Integration in ein intelligentes Verkehrssystem abzielen“, gibt Theresia Vogel einen Ausblick.

Konkrete Studienergebnisse:

1. Hohe Effizienz

  • Das Programm zeichnet sich durch hohe Anwendungsorientierung aus
  • Im Mittelpunkt stehen nicht Details, sondern systemische Veränderungen – ein Ansatz, der Österreich international zum Vorreiter macht
  • Dadurch werden auch verwandte Themenfelder wie Bildung, Recycling oder Kundenakzeptanz berücksichtigt

2. Vorbildliche technologische Entwicklung

  • Bei allen geförderten Projekten entwickelte sich der Technologiereifegrad stark in Richtung Anwendung. Auf einer neunteiligen Skala konnten alle Projekte Werte zwischen 7 und 9 erzielen (siehe Abb. 1 unten)

3. Starke Positionierung der Leuchttürme im internationalen Vergleich

  • In einzelnen Technologiefeldern – wie z.B. Nutzung von E-Fahrzeugen im Gesamtverkehrssystem – ist Österreich Vorreiter im internationalen Vergleich
  • In den zentralen im Programm behandelten Technologiefeldern (z.B. Fahrzeug, Infrastruktur) bewegt sich Österreich auf Augenhöhe mit internationaler Konkurrenz
  • National sind die „Leuchttürme der E-Mobilität“ einzigartig, da kein anderes Programm einen so breiten Ansatz verfolgt und die gesamte Wertschöpfungskette berücksichtigt.