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Klimafonds-Projekt räumt Mobilitätspreis ab

Projekt „Ecotram– Energieoptimierung der thermischen Fahrzeugsysteme bei Schienenfahrzeugen“ gewinnt den 2. Platz in der Kategorie „Öffentlicher Verkehr“ des heurigen VCÖ-Mobilitätspreises

„Es ist sehr schön zu sehen, dass unsere Arbeit derartig erfolgreiche Früchte trägt“, freut sich Klima- und Energiefonds-Geschäftsführerin Theresia Vogel. Das vom Klima- und Energiefonds im Rahmen der 3. Ausschreibung „Neue Energien 2020“ mit rund 50.000,- Euro geförderte Projekt „Ecotram“ optimiert den Energieverbrauch der Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen von Schienenfahrzeugen. Dass es im Sommer angenehm kühl und im Winter warm ist wird gleichzeitig geregelt. „Wir gratulieren dem Projektkonsortium unter der Führung der TU Wien ganz herzlich. Durch ihre Arbeit gelingen zukünftig erhebliche Energieeinsparungen im Betrieb durch kosteneffiziente Umbau- bzw. Neubau-Maßnahmen der Hersteller. Damit wird auch ein großer Beitrag zum Klimaschutz geleistet“, so Theresia Vogel.

 

Zusatzinformationen

Antragsteller:

Technische Universität Wien, Institut für Mechanik und Mechatronik

 

Projektpartner:

RTA Rail Tec Arsenal Fahrzeugversuchsanlage GmbH

Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft m.b.H.

Siemens AG Österreich

Vossloh Kiepe Ges.m.b.H.

Wiener Linien GmbH & Co KG

 

Projektgesamtkosten:

Genehmigte Förderung: 547.825,- Euro

 

SYNOPSIS:

Projektinhalt ist die gesamtheitliche Energieoptimierung der Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen („HVAC“) von Schienenfahrzeugen (ULF) für eine verbesserte Energieeffizienz bei gleichzeitiger Erhaltung der thermischen Behaglichkeit. Anhand von Klima-Wind-Kanal- und Betriebsmessungen sowie umfangreichen Simulationen sollen die Zusammenhänge zwischen Umgebungsbedingungen, Betriebsparametern, Fahrzeugaufbau und Klima-&Heizungsgeräten dargestellt und bewertet werden.

Basierend auf diesen Erkenntnissen sollen Umbaumaßnahmen sowie optimierte Betriebsstrategien entwickelt werden, die deutliche Energieeinsparungen ohne Behaglichkeitsverlust bringen. Projektergebnisse sind vor allem erhebliche Energieeinsparungen im Betrieb (geschätzt 30.000t bzw. 60.000t CO2-Äquivalent für Wiener Linien bei einfacher bzw. aufwändiger Optimierung) durch kosteneffiziente Umbau- bzw. Neubau-Maßnahmen der Hersteller. Zusätzlich werden auch längerfristig wertvolle Methoden der Energieoptimierung (Standardmessabläufe, Simulationssoftware) entwickelt.