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Klima- und Energiefonds unterstützt 2020 erstmals eine Tourismusregion auf ihrem Weg in die Nachhaltigkeit.

Drei Regionen im Finale um eine Million Euro Förderung für klimafreundlichen Tourismus

Der Klima- und Energiefonds sucht im Rahmen seines Programmes „Klima- und Energie-Modellregionen (KEM)“ in Kooperation mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) eine Tourismus-Vorzeigeregion, die besonders vorbildliche und ambitionierten Klimaschutzprojekte umsetzen möchte. Unter den neun Einreichungen für die Ausschreibung „KEM Tourismus“ wurden Regionen aus Kärnten, Salzburg und Tirol ausgewählt, die jetzt ein konkretes Umsetzungskonzept entwickeln. Im Herbst 2020 ermittelt eine Jury die Gewinnerregion.

Bundesministerin Maria Patek: „Österreich ist ein Tourismusland mit jährlich 150 Millionen Nächtigungen. Dadurch erwirtschaften wir 16 % unseres Bruttoinlandsprodukts. Unsere wunderschöne Natur ist einer der Gründe, warum so viele Menschen nach Österreich kommen. Um diesen bedeutenden Wirtschaftszweig nachhaltiger zu gestalten, unterstützen wir Tourismusregionen, die ambitionierte Projekte in Sachen Klimaschutz umsetzen.“

Im Sommer dieses Jahres hat der Klima- und Energiefonds österreichische Regionen aufgerufen, an der Ausschreibung „KEM Tourismus“ teilzunehmen. Gesucht wird eine Region, die umfassende und ambitionierte Maßnahmen im Bereich Klimaschutz setzt. Gefragt sind Maßnahmen in den Bereichen Gebäude, Energieeffizienz, Tourismuskonsum und Ressourcenverbrauch sowie Erneuerbare Energie in der Tourismusinfrastruktur. Vor allem aber der Mobilitätsbereich ist gerade auch im Tourismus ein Schlüsselsektor. Für die Umsetzung stehen Mittel von einer Million Euro zur Verfügung.

Drei Regionen in drei Bundesländern
In der ersten Stufe musste ein niederschwelliges Konzept eingereicht und zehn Maßnahmen skizziert werden. Neun Regionen haben sich beworben. Eine Jury wählte drei Anträge aus, die in einer zweiten Stufe ein konkretes Umsetzungskonzept mit detaillierten Maßnahmen entwickeln werden:

  • Karnische Region, das Gebiet Nassfeld/Pressegger See, Weißensee/Lesachtal (2,2 Mio. Nächtigungen)
  • Zell am See/Kaprun (2,8 Mio. Nächtigungen)
  • Ötztal (4,2 Mio. Nächtigungen)

Klima- und Energiefonds Geschäftsführer Ingmar Höbarth: „Es ist großartig, dass drei Regionen in drei verschiedenen Bundesländern im Finale stehen. Alle drei sind bedeutende Tourismusregionen und schaffen große Wertschöpfung im ländlichen Raum. Wir dürfen gespannt sein, welche Umsetzungskonzepte sie vorlegen und welcher Plan die Jury im Herbst 2020 am meisten überzeugt. Als Vorbild wird die Gewinnerregion mit Sicherheit auch andere Tourismusgebiete animieren, Maßnahmen zum Klimaschutz zu ergreifen – das ist im Sinne der Umwelt und der Wirtschaft.“

Schwerpunktprogramm „KEM Tourismus“
KEM Tourismus orientiert sich stark am Erfolgsprogramm Klima- und Energie-Modellregionen (KEM). KEM unterstützt österreichische Regionen dabei, ihre lokalen Ressourcen an erneuerbaren Energien optimal zu nutzen, das Potenzial zur Energieeinsparung auszuschöpfen und nachhaltig zu wirtschaften. Die Beauftragung eines Umsetzungskonzept und die Umsetzung desselben durch die ModellregionsmanagerInnen sind die Eckpfeiler des Programms.
Ziel von KEM Tourismus es, diese Region sowohl national als auch international als Vorzeigeregion für klimafreundlichen Tourismus zu etablieren und damit in weiterer Folge die Bemühungen anderer Akteure zu bestärken. Die drei ausgewählten Regionen müssen Ihre Umsetzungskonzepte bis September 2020 vorlegen. Danach folgt die 3jährige Umsetzungsphase der Maßnahmen.
 

Pressekontakt

Klima- und Energiefonds

Mag. Katja Hoyer
Gumpendorfer Straße 5/22
1060 Wien
Tel. (+43 1) 585 03 90-23

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