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Klima- und Energiefonds und bmvit: Smart Cities Week in Salzburg stellt die Menschen in den Mittelpunkt

Intelligente Städte sind nicht nur Innovationsräume für die Energiewende – sie sind in erster Linie unser Lebensraum. Die Smart Cities Week, die von 04. bis 06.03.2015 in Salzburg stattfindet, rückt daher die Menschen ins Zentrum. Das dreitägige Symposium wird vom Klima- und Energiefonds und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) in Zusammenarbeit mit der Stadt Salzburg veranstaltet. Beleuchtet werden die intelligente Verknüpfung technischer und sozialer Innovationen mit dem erklärten Ziel, die Lebensqualität künftiger Generationen zu erhalten und zu erhöhen. Spannungsfelder wie „Big Data“ und BürgerInnenbeteiligung werden ebenso diskutiert wie bereits realisierte Erfolgskonzepte. Österreich stellt mit vielen Projekten und Expertinnen im Rahmen der Veranstaltung seine Vorreiterrolle in Sachen Stadt der Zukunft unter Beweis: „Rot-weiß-rote urbane Lösungen sind international Exportschlager“, betont Klima- und Energiefonds Geschäftsführerin Theresia Vogel. So ist die Gastgeberstadt Salzburg selbst eine Smart City der ersten Stunde mit internationalem Vorbildcharakter.

 

Lebens- und Chancenraum Stadt gerecht werden

Wie und wo leben wir in Zukunft? Wie arbeiten wir? Was brauchen wir – und was nicht mehr? Diese und andere Fragen stehen im Zentrum der Smart Cities Week 2015. Lösungen für die Herausforderungen von morgen, insbesondere hinsichtlich Energie und Mobilität, müssen gefunden werden. Gemeinsam mit der Förderung sozialer Innovationen sind Systeme zu entwickeln, die dem Lebens- und Chancenraum Stadt gerecht werden. Das sichert eine zukunftsfähige Entwicklung der Städte und bringt ihren Bewohnerinnen und Bewohnern Lebensqualität. Daher widmet sich das bmvit neben der klassischen Technologieentwicklung zunehmend den großen und komplexen Herausforderungen unserer Zeit – insbesondere der Urbanisierung. Dazu dienen die Programme Haus der Zukunft (bis 2013) und Stadt der Zukunft (seit 2013), Mobilität der Zukunft und IKT der Zukunft, die vor allem im Bereich der angewandten Forschung und experimentellen Entwicklung aktiv sind. Dabei wird auch die Erforschung des Systems Stadt und die Entwicklung integrierter Stadt-Technologien nicht vernachlässigt.

 

Smart Cities Week 2015: Programmhöhepunkte und Ablauf

Die Smart Cities Week 2015 startet am 4. März mit einer geführten Exkursion der Salzburg AG zur Smart-Grids-Wohnanlage „Rosa Zukunft“ und widmet sich danach vor allem dem Erfahrungsaustausch über Technologien und Projekte, die zu einer erfolgreichen Smart-City-Entwicklung beitragen. Am 5. März präsentiert die vielfach prämierte UK-Unternehmensgründerin Tia Kansara, die u.a. das britische House of Lords berät, ihre Ideen für die Stadt der Zukunft. Zudem werden die Spannungsfelder „Big Data in der Smart City“ sowie Möglichkeiten und Grenzen der Partizipation erörtert. Am 6. März runden spannende Workshops zu den Themen „Strategien für den Donauraum“ und „Innovatives Bauen“ die Tagung ab. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

24 Mio. Förderungen

40 wegweisende Projekte – 24 Smart Cities & Smart Regions

Mit seiner Smart-Cities-Initiative ist der Klima- und Energiefonds ein wichtiger Wegbereiter für urbane rot-weiß-rote Lösungen. Seit 2010 führte der Klima- und Energiefonds bereits fünf Smart-Cities-Calls durch. Welche wichtige Rolle der Mensch dabei spielt, weiß Geschäftsführerin Theresia Vogel: „Es braucht immer eine Allianz der Innovativen und Mutigen: Wir müssen die Bevölkerung von kreativen Lösungen überzeugen. Das wird nur dann funktionieren, wenn jede und jeder einen unmittelbaren Nutzen davon hat. Von uns geförderte Innovationen müssen daher allen zugutekommen, sie sind kein Luxusprogramm.“

Der Klima- und Energiefonds setzt auf die Entwicklung von städtischen Visionen mit entsprechenden Roadmaps und Umsetzungsplänen und auf die Unterstützung konkreter Demonstrationsprojekte. Von 2010 bis 2013 wurden 24 Millionen Euro an Förderungen zugesagt, seit Beginn der Ausschreibungen im Jahr 2010 werden insgesamt 40 Einzelprojekte in ganz Österreich umgesetzt.