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Klima-Million für Gemeinden

  • 153 neue Investitionsprojekte in Klima- und Energiemodellregionen beschlossen
  • Photovoltaik für Kindergärten, Gemeindehäuser, Freibäder

Im Rahmen der gestrigen Sitzung des Präsidiums des Klima- und Energiefonds wurden mehr als 1 Million Euro für konkrete Investitionsprojekte in den 106 Klima- und Energiemodellregionen des Fonds beschlossen. Mehrheitlich handelt es sich um Photovoltaik-Anlagen, die nun auf öffentlichen Gebäuden (Schulen, Bädern, Gemeindeämtern, etc.) installiert werden. Durch die Projekte werden knapp vier Millionen Euro Investitionen ausgelöst und pro Jahr rund 1.100 Tonnen CO2 eingespart. Die Investitionsförderung stand exklusiv für Klima- und Energiemodellregionen zur Verfügung.

In 106 Klima- und Energiemodellregionen leben bereits heute mehr als 2,5 Millionen Menschen. Mehr als 1.000 konkrete Umsetzungsprojekte in ganz Österreich sind bereits in den Regionen entstanden oder in Planung, die regionale und klimafreundliche Ressourcen nutzen und Energieeffizienzmaßahmen umsetzen, um von fossilen Energieimporten unabhängig zu werden. Weitere 153 Projekte kommen nun hinzu. Mehrheitlich handelt es sich dabei um Photovoltaikanlagen, die auf öffentlichen Gebäuden (Kläranlagen, Freibad, Schulen, etc.) installiert werden und so punktgenau dort Energie erzeugen, wo viel Energie benötigt wird. Ein weiterer Nebeneffekt: Die Photovoltaikanlagen sind für alle BürgerInnen sichtbar und schärfen so das Bewusstsein der Bevölkerung für die nachhaltige Energiezukunft in ihrer Region. „Das Engagement der Gemeinden bringt uns unserem Ziel, Österreich unabhängig von ausländischen, fossilen und teuren Energieimporten zu machen, wieder ein ganzes Stück näher“, betont Umweltminister Niki Berlakovich.

Ein weiterer Schwerpunkt der Investitionsförderaktion war die Förderung von Elektromobilität in Kombination mit Photovoltaik. Auch hier haben sich einige Gemeinden und Unternehmen als Vorreiter positioniert und ein E-Mobil angeschafft, das mit Sonnenenergie getankt wird.

„Unsere Strategie ist aufgegangen: Klima- und Energiemodellregionen wirken als Multiplikator und motivieren zum Nachahmen. Mit den Projekten der Investitionsförderaktion werden wir diesen Multiplikatoreffekt noch verstärken können,“ ist Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, überzeugt.

Hintergrundinformation: Klima- und Energie-Modellregionen

Der Klima- und Energiefonds unterstützt durch sein Förderprogramm Regionen, die sich zum Ziel gesetzt haben, von fossilen Energien unabhängig zu werden. Sie erreichen dieses Ziel, indem sie regionale Ressourcen nutzen und dabei ihren Energiebedarf mit einem klugen Mix aus der Produktion von erneuerbaren Energien, Maßnahmen zur Energieeffizienz und intelligenter Steuerung decken.

Die Klima- und Energie-Modellregionen sind ein wesentliches Instrument, um das Ziel der Österreichischen Bundesregierung, bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden, umzusetzen. Dabei soll im Jahresverlauf zumindest gleich viel Energie (erneuerbar) produziert werden, wie verbraucht wird. Ein breites Netz an ausgebildeten, vernetzten und koordinierten Modellregionen ist dafür ein geeigneter Ansatz.