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Jahresprogramm 2015 mit Fokus auf Energieforschung und Erneuerbare Energien

  • Rupprechter, Stöger: „Förderungen des Klimafonds stellen Weichen für Österreichs Energie- und Mobilitätszukunft“
  • Vogel, Höbarth: „Neue Impulse und langfristige Programme“

Der Klima- und Energiefonds setzt mit seinem Arbeitsprogramm 2015 drei konkrete Schwerpunkte: Forciert werden Maßnahmen zur Energieeffizienz unter anderem in der Wirtschaft, der Ausbau Erneuerbarer Energien und die Entwicklung nachhaltiger, innovativer und leistbarer Mobilitätssysteme und Energietechnologien. Insgesamt steht ein Budget von 126 Mio. Euro für 21 Programme bereit. Von 2007 bis Ende 2014 wurden durch den Klima- und Energiefonds mit 934 Millionen Euro Förderbudget rund 76.000 Projekte ermöglicht.

Innovation stärkt Industriestandort – Energieforschung als Basis

Das Energieforschungsprogramm ist heuer erneut mit 35 Mio. Euro ausgestattet. Ziel des Programmes ist es, die Kosten hocheffizienter und emissionsarmer Energie- und Mobilitätstechnologien zu senken und die führende Rolle österreichischer Unternehmen im internationalen Wettbewerb auszubauen. Innovationsminister Alois Stöger:

„Die Zukunft des Industriestandorts Österreich wird maßgeblich davon abhängen, dass Energie für Industrie, Wirtschaft und Konsumenten sicher und leistbar bleibt. Forschung und Entwicklung sind die Triebfeder einer Energiewende, die klimapolitische und soziale Vorgaben erfüllt. Der Klima- und Energiefonds arbeitet genau an dieser wichtigen Schnittstelle.“

Die Schwerpunkte des Energieforschungsprogrammes sind weiterhin Energieeffizienz und -einsparung, Erneuerbare Energien, Intelligente Netze und Speicher.

Klimabericht bestätigt Dringlichkeit: Ausbau Erneuerbarer Energien

Allein 36,6 Mio. Euro stehen heuer in insgesamt fünf Förderprogrammen für den breitflächigen Ausbau Erneuerbarer Energien und auch für die Entwicklung neuer Einsatzbereiche dieser Technologien zur Verfügung.

Umweltminister Andrä Rupprechter:

„Moderne Klimaschutzpolitik steht in keinem Widerspruch zu Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum. Investitionen in den Umwelt- und Klimaschutz sowie in die Ressourceneffizienz steigern die Wettbewerbsfähigkeit und stärken die Wirtschaft. Wir können dem Klimawandel entgegentreten und eine zusätzliche Erderwärmung verhindern, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen. Notwendig ist eine Neuorientierung hin zu einer green economy. Wir setzen daher mit den Förderungen des Klimafonds weiter Schwerpunkte im Bereich

Solarthermie und Photovoltaik und unterstützen sowohl den breitflächigen Ausbau der Technologie als auch innovative Anwendungen.“

Durch die PV Aktion des Klimafonds konnten bis Ende 2014 rund 36.000 PV-Anlagen errichtet werden, 2015 wird die Aktion auch auf Betriebe in der Land- und Forstwirtschaft ausgeweitet. Das 2014 gestartete Programm „Solarhaus“ wird fortgesetzt. Diese europaweit einzigartige Förderung zeigt, dass in unseren Breitengraden auch im Winter zu mindestens 70% mit der Kraft der Sonne geheizt werden kann.

Energiewende bringt greenjobs – Start-ups fördern

Die Entwicklung grüner Geschäftsideen aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Mobilität bis zur Marktreife steht auch 2015 im Zentrum der Initiative „greenstart“.

Klima- und Energiefonds Geschäftsführer Ingmar Höbarth:

„Unser Ziel ist es, das Energie- und Mobilitätssystem in Österreich zukunftsfähig und nachhaltig zu gestalten. Dazu braucht es neue Ideen und Geschäftsmodelle. Mit greenstart unterstützen wir kluge Köpfe und Projekte, die den Klimaschutz vorantreiben. Damit werden grüne Technologien und Dienstleistungen rasch und nachhaltig im Markt verankert.“

Testmärkte für die grünen Start-ups bieten zum einen die 104 Klima- und Energiemodellregionen des Klimafonds. In diesen werden zukunftsfähige Energiesysteme entwickelt und umgesetzt. Zum anderen bietet der Klimafonds durch seine Drehscheibenfunktion einen idealen Nährboden für JungunternehmerInnen, sich zu vernetzen und Kompetenzen aufzubauen.

Innovative und soziale Stadtentwicklung: Smart Cities

Die Vision des Klima- und Energiefonds ist die erstmalige Umsetzung einer „Smart City“ oder „Smart Urban Region“, in der technische und soziale Innovationen intelligent eingesetzt und kombiniert werden. Der Klimafonds setzt dabei auf praxisnahe Umsetzung. Die geförderten Demoprojekte bauen auf wissenschaftlichen Vorarbeiten auf und ermöglichen es, die Machbarkeit komplexer Entwicklungen im Zusammenspiel mit BewohnerInnen und NutzerInnen im Alltag in Form von großangelegten Pilotvorhaben zu zeigen.

Klima- und Energiefonds Geschäftsführerin Theresia Vogel:

„Die Zukunft mit wachsenden Städten und stetig steigendem Energiebedarf birgt viele Herausforderungen. Es gilt Lösungen aufzuzeigen und die Energiewende in der Stadt möglich zu machen. Forschung und Entwicklung radikaler Innovationen werden daher 2015 erneut großgeschrieben.“

Die „Smart City zum Anfassen“ entsteht derzeit in Aspern. Unterstützt wird hier ein Testgebiet, in dem Zukunftsfragen rund um das Thema Energieeffizienz beantwortet und BewohnerInnen und NutzerInnen aktiv in den Prozess eingebunden werden.

Das komplette Jahresprogramm 2015 des Klima- und Energiefonds steht unter www.klimafonds.gv.at zum Download bereit.

Das Jahresprogramm 2015 im Überblick: