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Finale des Startup-Wettbewerbs greenstart: Öffentlichkeit entscheidet per Online-Voting mit

Der aktuelle Durchgang des Start-Up-Wettbewerbes greenstart des Klima- und Energiefonds steuert auf seinen Höhepunkt zu. Wer von den zehn FinalistInnen zu den drei „greenstars 2016“ gekürt wird, liegt auch in den Händen des Publikums: Beim Online-Voting kann jedeR mit entscheiden. Die Bewertungen der Öffentlichkeit und der Fachjury fließen zu jeweils 50% in das Endergebnis ein. Wer die drei GewinnerInnen sind, die je 15.000 Euro Preisgeld erhalten, wird am 17. Jänner 2017 bei der großen greenstart-Preisgala bekannt gegeben.

greenstart fördert klimaschonende Business-Ideen

greenstart ist der grüne Start-Up Wettbewerb des Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW).

Bundesminister Andrä Rupprechter: „Mit greenstart können wir innovative Business-Ideen für mehr Klimaschutz und konkrete Lösungen zur Umsetzung der Energiewende unterstützen. Die Sieger aus dem letzten Jahr haben mich tief beeindruckt und ich bin überzeugt die grünen Geschäftsideen aus diesem Jahr werden dem Onlinepublikum und der Jury die Entscheidung nicht leichtmachen.“

Innovative Projekte werden dabei ein halbes Jahr mit Workshops und Coachings gefördert.

Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds: „Die Erfolge aus dem ersten Durchgang zeigen, dass damit grüne Technologien und Dienstleistungen nachhaltig in den Markt überführt werden können. Auch die TOP-10 2016 haben vielfältige Potentiale – wir sind gespannt, wen die Jury und die Öffentlichkeit als SiegerInnen wählen!“

Bewertung der Öffentlichkeit zählt: Online-Voting bis zum 13. November

Welche drei Start-Ups den Wettbewerb für sich entscheiden können, liegt im Ermessen der Fachjury – und in den Händen der Öffentlichkeit: Auf www.greenstart.at/voting kann ab sofort bis zum 13. November sechs Wochen lang für die Projekte abgestimmt werden. Das Endergebnis ergibt sich im Verhältnis 50:50 aus den Bewertungen der Fachjury und den Punkten aus dem Online-Voting. Am 17. Jänner 2017 werden die drei „greenstars“ bei einer feierlichen Gala im Kuppelsaal der TU Wien der Öffentlichkeit präsentiert. Sie erhalten jeweils 15.000,- Euro Preisgeld.

Mehrstufiger Wettbewerb und intensive Unterstützung

Die TOP-10-Projekte, die sich nun der Wahl stellen, wurden von der Fachjury im vergangenen Winter aus zahlreichen Einreichungen in den Bereichen Erneuerbare Energie, Energieeffizienz, Mobilität und Landwirtschaft ausgewählt. Sie erhielten neben 6.000,- Euro Förderung auch ein halbes Jahr lang gezielte Coachings, Workshops und Expertise. Diese Zeit nutzen die „greenstarter“, um ihre Ideen zu ausgereiften, marktfähigen Geschäftsmodellen weiterzuentwickeln.

Im November 2016 startet die Ausschreibung für den nächsten Durchgang des Wettbewerbes – dann werden wieder vielversprechende „grüne“ Business-Ideen gesucht.

Weitere Informationen zum Wettbewerb: www.greenstart.at

Direkter Link zum Online Voting: www.greenstart.at/voting

 

TOP-10 der greenstarter 2016

Erneuerbare Energie

WOHNWAGON

Wohnwagon entwickelt autarke Wohnkreisläufe und unterstützt Menschen auf dem Weg zum selbstbestimmten, unabhängigen Leben. Der Wohnwagon ist ein 25 m2 großer, mobiler Raum der dank Autarkiesystemen, wie einem Wasser-Kreislaufsystem oder einer speziellen Holz-Solar-Zentralheizung, komplett unabhängig von externer Infrastruktur ist. Sein nachhaltiger, geschlossener Wohnkreislauf macht greifbar, wie Wohnen in Zukunft aussehen könnte. Im nächsten Schritt sollen die Autarkiesysteme modularisiert und auch für andere Anwendungen zur Verfügung gestellt werden.

Kontakt
Theresa Steininger
Tel. +43 (0)660 4814393
E-Mail: werkstatt@wohnwagon.at
www.greenstart.at/business-ideen-2016/wohnwagon/

 

Energieeffizienz

NEUSCHNEE

NEUSCHNEE ist die weltweit erste Anlage, die, im Gegensatz zu herkömmlichen Beschneiungsanlagen, die Produktion von echten Schneekristallen ermöglicht. Diese bilden sich zu größeren Schneeflocken und weisen alle Eigenschaften natürlichen Schnees auf. Der NEUSCHNEE ist weich und leicht und nicht so „eisähnlich“ wie der derzeit erzeugte, konventionelle Kunstschnee. Durch den geringeren Verbrauch von Wasser und Energie wird gleichzeitig die Umwelt in den sensiblen Alpinregionen nachhaltig geschont.

Kontakt
Michael Bacher
Tel. +43 (0)650 8090333
E-Mail: office@neuschnee.co.at
www.greenstart.at/business-ideen-2016/neuschnee/  


OpenStrom

OpenStrom entwickelt und produziert Open Hardware Smart Meters, mit denen AnwenderInnen ihren eigenen Stromverbrauch detailliert messen können. Im Vergleich zu herkömmlichen, kommerziellen Smart Meters liegt der Fokus nicht auf den Bedürfnissen des Energieversorgers, sondern auf den EndanwenderInnen. Die Zählgeräte können eine Vielzahl von Anwendungsfällen abbilden, lassen sich einfach in andere Projekte einbauen und von den BenutzerInnen erweitern.

Kontakt
Matthias Zeitler
Tel. +43 (0)681 20345633
E-Mail: m.zeitler@openstrom.com
www.greenstart.at/business-ideen-2016/openstrom/

 

SINNUP GmbH – Produktunterlagen 4.0

Sinnup entwickelt ein Produkt zur Einsparung von gedruckten Unterlagen wie Anleitungen, Prospekten, Rechnungen, Katalogen und weiteren Dokumenten. Mittels der Nahfeldkommunikations-Technik (NFC) und einem Smartphone wird der Zugriff auf die gewünschten Dokumente ermöglicht. Diese werden in gewählter Sprache und permanent aktuell digital ausgegeben. Unterlagen in gedruckter Form sind nicht notwendig, wodurch eine große Ressourceneinsparung gewährleistet ist.

Kontakt
Christoph Ebetshuber
Tel. +43 (0)7733 7171
E-Mail: ch.ebetshuber@sinnup.com
www.greenstart.at/business-ideen-2016/sinnup/

 

Mobilität

 

ImagineCargo

ImagineCargo bietet revolutionäre Pakettransportdienstleistungen an, um negative Umweltfolgen sowie den Emissionsausstoß und das Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Frachtflugzeuge, LKWs und Lieferwägen werden gegen Hochgeschwindigkeitszüge, Lastenräder und Fahrradboten eingetauscht. ImagineCargo will ein europaweites Netzwerk zwischen Fahrradbotenpartnern spannen, um schnelle, zuverlässige und nachhaltige Paketdienstleistungen anzubieten.

Kontakt

Friedrich Kugi
Tel. +43 (0)650 6363971

E-Mail: fskugi@imaginecargo.com

www.greenstart.at/business-ideen-2016/imaginecargo/ 

 

Landwirtschaft

Algengetränk HELGA

Das Algengetränk HELGA gibt Menschen die Möglichkeit, Algen auf eine wohlschmeckende Art zu sich zu nehmen. Algen wachsen ressourcenschonender als Landpflanzen und decken mit ihren vielfältigen Inhaltsstoffen ein breites Anforderungsspektrum der Ernährung ab. Ziel von HELGA ist es, Algen als Nahrungsmittel bekannter zu machen und Menschen die Scheu davor zu nehmen. HELGA ist das erste Produkt in diese Richtung; langfristig wird es Folgeprodukte geben.

Kontakt

Renate Steger
Tel. +43 (0)650 9630870

E-Mail: office@hallohelga.at

www.greenstart.at/business-ideen-2016/helga/

 

frischfisch

frischfisch plant den Bau und Betrieb einer Aquaponic-Anlage und somit eine nachhaltige Alternative zu Fischfang, Aquafarmen und monokultureller Landwirtschaft. Aquaponic ist eine Methode, Gemüse und Fische in einem geschlossenen Kreislaufsystem zu züchten und in diesem die Synergien zwischen Pflanzen, Tieren und Wasser besonders effizient auszunutzen. Der natürliche, biologische Kreislauf samt der Verwertung aller beteiligten Stoffe wird abgebildet. Damit funktioniert diese Zuchtmethode vollkommen ohne künstlichen Dünger, chemische Zusätze für Pflanzen oder Medikamente für die Fischzucht.

Kontakt

Michael Hrobath
Tel. +43 (0)650 2154009

E-Mail: Michael.hrobath@gmx.at

www.greenstart.at/business-ideen-2016/frischfisch/

 

Hut & Stiel – Die Wiener Pilzkultur

“Hut & Stiel” steht für StadtLandwirtschaft, unter Verwendung lokal vorhandener Ressourcen und umweltschonender Prozesse. Kern des Projektes ist die Zucht von Speisepilzen auf Kaffeesud – ein Abfallprodukt mit großem Potenzial. Der Kaffeesud wird via Lastenfahrrad von Wiener Kaffeehäusern, Restaurants, Hotels und Altenheimen eingesammelt und in einem Altbaukeller zu Pilzsubstrat weiterverarbeitet. Die frisch geernteten Pilze werden direkt mit dem Rad ausgeliefert bzw. auf Märkten verkauft. Kurze Transportwege garantieren höchste Qualität und Frische.

Kontakt

Manuel Bornbaum
Tel. +43 (0)660 8139844

E-Mail: office@hutundstiel.at

www.greenstart.at/business-ideen-2016/hut-und-stiel/

 

Smart Farm – Landwirtschaft 5.0

Landwirtschaftliche Betriebe sind derzeit häufig abhängig von fossilen Energieträgern. Smart Farm hat zum Ziel, energieautarkes, kreislauforientiertes Wirtschaften zu ermöglichen. Auf Basis einer Energie- und Stoffbilanzierung werden aus modularen „Energie-Baukastensystemen“ ökonomisch und ökologisch ideale Lösungen für jeden Betrieb individuell erarbeitet. Neben der Beratung und Konzepterstellung übernimmt Smart Farm auch das Projektmanagement bei der Umsetzung.

Kontakt

Harald Pinter
Tel. +43 (0)2686 244406

E-Mail: pinterh@gmx.at

www.greenstart.at/business-ideen-2016/smart-farm/

 

nahgenuss

Ziel des Unternehmens nahgenuss ist es, ein Vermittlungsportal zu errichten, welches Bio-Schweinebauern die Möglichkeit bietet, Bio-Schweine als Ganzes im Direktverkauf zu vertreiben. Die Landwirte erstellen auf dem Portal ein Profil und bieten ihre Schweine zum Verkauf an. Bis zu vier Konsumentinnen können gemeinsam ein Schwein kaufen und erhalten Qualitätsfleisch zu leistbaren Preisen. Die Förderung von Bio-Landwirtschaft soll Umwelt und Tieren gleichermaßen zugutekommen.

Kontakt

Micha Beiglböck
Tel. +43 (0)676 87428671

E-Mail: micha.beiglboeck@nahgenuss.at

www.greenstart.at/business-ideen-2016/nahgenuss/

 

 Weitere Informationen zu den TOP-10: www.greenstart.at/top-10-2016/

Weitere EinreicherInnen bei greenstart: www.greenstart.at/business-ideen-2016/