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Bundesminister Rupprechter: 24,2 Millionen Euro für nachhaltige Klimaschutzprojekte

  • Ab sofort: 114 Klima- und Energiemodellregionen
  •  Mustersanierung: Kindergarten wird Plus-Energie-Haus

Das Präsidium des Klima- und Energiefonds hat gut 24,2 Millionen Euro Förderbudget für Projekte aus den Programmen „ACRP – Austrian Climate Research Programme“, „Solare Großanlagen“, „Mustersanierung“, „Klima- und Energiemodellregionen“, „Modellregionen E-Mobilität“ und „klima:aktiv mobil“ beschlossen, darüber informiert Umweltminister Andrä Rupprechter: „Diese Projekte werden voraussichtlich 60 Mio. Euro an Investitionen auslösen und tragen langfristig dazu bei, das Mobilitäts- und Energiesystem in Österreich nachhaltig zu gestalten.“

Seit 2007 hat der Klima- und Energiefonds mehr als 70.000 Projekte gefördert. Klima-und Energiefonds Geschäftsführer Ingmar Höbarth: „Wir schließen ein erfolgreiches Jahr ab und unsere langfristigen Förderstrategien greifen: In den Modellregionen werden ganz konkrete Projekte und Lösungen umgesetzt. ProjektnehmerInnen vernetzen sich und wir knüpfen internationale Netzwerke. 2014 setzen wir mit einem ambitionierten Jahresprogramm unsere Arbeit fort.“

Die Beschlüsse im Überblick

Austrian Climate Research Programme (ACRP)

Beschlossen wurde die Förderung von 22 Projekten mit einem Gesamtfördervolumen von rund 6,27 Millionen Euro. Der inhaltliche Schwerpunkt des Programmes liegt in der Erforschung nationaler Ausprägungen und Auswirkungen des Klimawandels und liefert eine fundierte Wissensbasis, um (klima-) politische Entscheidungen im Sinne der Umwelt, der Wirtschaft und der Menschen zu treffen.

Solare Großanlagen – Innovation made in Austria

Gefördert werden 37 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von rund 4,5 Millionen Euro. 18 dieser Projekte werden mit Begleitforschung durchgeführt. Im Rahmen des Programmes werden große Solaranlagen in den Themengebieten solare Prozesswärme, solare Einspeisung in Wärmeversorgung, hohe solare Deckungsgrade, solar unterstützte Klimatisierung in Kombination mit Warmwasser und Heizung sowie neue Technologien und innovative Ansätze gefördert. „Die österreichische Solarthermiebranche arbeitet ständig an innovativen Ideen, die Zahl der Einreichungen für dieses Programm ist entsprechend hoch. Der Innovationsgehalt der Projekt ist hoch, daher werden Forschungsergebnisse gezielt am Markt umgesetzt“, so Ingmar Höbarth.

Ab sofort: 114 Klima- und Energie Modellregionen

Beschlossen wurden die Förderung von 12 neuen Klima-und Energiemodellregionen. Damit leben nun mehr als 2,7 Millionen Menschen in 1.186 Gemeinden in Klima- und Energiemodellregionen. Ziel dieser ist es, regionale, klimafreundliche Energieressourcen zu nutzen und Energieeffizienzmaßnamen umzusetzen und damit unabhängig von Energieimporten zu werden. Gleichzeitig soll die regionale Wertschöpfung gestärkt werden. In den Modellregionen wurden im Laufe des Jahres 2013 auch zahlreiche Invest-Projekte umgesetzt: So wurden u.a. PV-Anlagen auf gemeindeeigenen Gebäuden errichtet und E-Mobile durch Gemeinden angeschafft.

57 Mustersanierungen setzen neue Standards

Beschlossen wurden 13 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 3,2 Millionen Euro. Eines der zur Förderung beschlossenen Projekte ist der Kindergarten in Kirchberg am Walde. Der Kindergarten wird auf Plusenergie-Niveau saniert und erhält u.a. eine PV-Anlage und eine neue Raumlufttechnikanlage mit Wärmerückgewinnung. Der Heizwärmebedarf wird auf ¼ reduziert und rund 28t CO2 /p.a. eingespart. Die Fördersumme beträgt gut 126.000 Euro.

Der Klima- und Energiefonds unterstützt mit dem Programm „Mustersanierung“ ambitionierte Best-Practice Beispiele im Bereich der umfassenden thermische-energetischen Sanierung. Diese liefern durch ihre Beispielwirkung wichtige Impulse für die Verbreitung zukunftsorientierter Standards der Gebäudesanierung.

Modellregionen der E-Mobilität – 700 Fahrzeuge unterwegs

Unterstützt werden ab sofort elf Projekte mit insgesamt 867.000 Euro Förderbudget, die Projekte werden alle in den acht bestehenden Modellregionen E-Mobilität umgesetzt. Ziel der Ausschreibung 2013 war es, die bereits arbeitenden Modellregionen stärker zu vernetzen und ihre Aktivitäten auszuweiten. So wird beispielsweise ein Schnellladesystem auf der Autobahn Wien-Graz installiert (Beteiligung durch die Modellregionen Wien und Graz). „Uns ist es mit der diesjährigen Förderaktion gelungen, die Arbeit der Klima- und Energiemodellregionen und der Modellregionen für E-Mobilität zu vernetzen. In Vorarlberg entsteht derzeit ein Kooperationsprojekt, das einen innovativen Business-Case im Gastronomie-Bereich ausarbeitet. Know-how Transfer ist damit optimal gewährleistet“, freut sich Klima-und Energiefons-Geschäftsführer Ingmar Höbarth.

http://www.youtube.com/watch?v=ZRrRNvL9Oa0

klima:aktiv mobil

Beschlossen wurde ein umfassendes Förderpaket mit 7,2 Millionen Euro Budget. Die Projektpalette umfasst umweltfreundliche Verkehrsprojekte – so z.B. Fuhrparkumstellungen, Mobilitätskonzepte, Bewusstseinsbildung, Mobilitätsmanagementsysteme, etc.. Durch die Förderprojekte des Klima- und Energiefonds werden 190.000 t CO2.insgesamt bzw. 9.000 t CO2 pro Jahr eingespart.