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Bundesminister Rupprechter: 11 Millionen Euro für regionale Pionierarbeit für Klima- und Energiemodellregionen

Mehr als 2,7 Millionen Menschen leben österreichweit in 112 Klima- und Energie-Modellregionen. Insgesamt 1.165 Gemeinden arbeiten in den vom Klima- und Energiefonds initiierten Modellregionen daran, regionale, klimafreundliche Ressourcen zu nutzen und unabhängig von fossilen Energien zu werden – mehr als 1.000 Projekte wurden bereits gestartet. Ziel der diesjährigen Förderaktion „Klima- und Energie-Modellregionen“ ist es, bestehenden Modellregionen zu stärken, die Qualität abzusichern und die Umsetzung weiterer innovativer Projekte zu forcieren. In Summe stehen für bestehende Regionen 11 Millionen Euro zur Verfügung.

„Gemeinden tragen durch ihr Engagement in den Klima- und Energiemodellregionen wesentlich zur Energiewende bei. Das hält die Wertschöpfung in der Region, schafft ,green jobs‘ und damit einen wirtschaftlichen Vorsprung gegenüber anderen Regionen,“, so Umweltminister Andrä Rupprechter.

Fokus 2014: Qualitätssicherung

Der Klima-und Energiefonds unterstützt seit 2009 den Auf- und Ausbau von Klima- und Energiemodellregionen, seit 2009 wurden 112 Regionen initiiert. Die Förderung 2014 zielt weiter darauf ab, bestehende Modellregionen und deren Projekte zu entwickeln und zu unterstützen. Neu ist jedoch das Thema Qualitätssicherung. In Form eines eigens entwickelten Qualitäts-Managementsystems (KEM-QM) werden einerseits die Qualität des Programms und dessen weitere Entwicklung sichergestellt. Andererseits erhalten die Modellregionsmanager/innen vor Ort professionelle Unterstützung bei ihrer täglichen Arbeit, die neben technischem Know-How im Energiebereich auch hohe Anforderungen an die energiepolitische Arbeit sowie Bewusstseinsbildungs- und Öffentlichkeitsarbeit stellt.

Klima- und Energiefonds-Geschäftsführer Ingmar Höbarth: „In den Klima- und Energie Modellregionen ist eine ungebremste Dynamik zu spüren. Hier wird die Energiewende gelebt und beispielhaft gezeigt, wie nachhaltiges Wirtschaften funktioniert. Unser Ziel ist es, durch das neue Qualitäts-Management-System die Qualität der energiepolitischen Arbeit in den Regionen noch weiter zu verbessern und Erfolge zu sichern.“

Umsetzungsprojekte mit Multiplikatoreffekt

Weiterhin gefördert werden Mustersanierungen in Modellregionen – hierfür sind 2,5 Mio. Euro Förderbudget reserviert – und auch Investitionen in PV-Anlagen, Holzheizungen und Solarthermieanlagen für Gemeinden. Das Thema E-Mobilität spielt ebenso weiterhin eine wichtige Rolle. Gemeinden und Betrieben werden E-Fahrzeuge zur Verfügung gestellt, gleichzeitig eine einzigartige Kombinationsförderung für E-Mobile, Ladestellen und PV-Anlagen ermöglicht.

Auch innovative Leitprojekte, die im Vorjahr besonders stark nachgefragt wurden, werden wieder gefördert. „Unsere Strategie, große Projekte mit Leuchtturmcharakter zu fördern, geht auf. Wir sehen, dass diese als Multiplikator funktionieren und Nachahmer finden – so wird aus einer guten Idee eine ganze Bewegung“, skizziert Klimafonds-Chef Ingmar Höbarth.

Beispielhaftes Leitprojekt „Wienerwald am Strom der Zeit“

Die Tourismusdestination Wienerwald erarbeitet gemeinsam mit den Klima- und Energie-Modellregionen Elsbeere-Wienerwald, Energieautarkie Perchtoldsdorf, Badener Energiekur und Vösendorf Energy Shopping ein attraktives Tourismusangebot: Unter dem Titel „Wienerwald am Strom der Zeit“ bekommen die Gäste für die Dauer ihres Aufenthalts ein umweltfreundliches Elektroauto sowie Vorschläge für Tagesausflüge zur Verfügung gestellt.

Web:

www.klimaundenergiemodellregionen.at

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Nähere Informationen zum KEM-QM

http://www.klimaundenergiemodellregionen.at/start.asp?ID=257024&b=5121