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bmvit/Klimafonds starten 5. „Smart Cities Demo“-Call – 5,5 Mio. Euro für innovative und soziale Stadtentwicklung

  • Stöger: „Innovative Technologien für lebenswerte, leistbare und umweltfreundliche Städte“
  • Vogel: „Soziale Aspekte der Energiewende berücksichtigen“
  • Neuer Schwerpunkt: Smarte Modernisierung im sozialen Wohnbau
  • Neue Zielgruppe: städtische Industrieregionen

Heute, Mittwoch, startet der fünfte Call im Rahmen der Smart-Cities-Initiative des Klima- und Energiefonds. Ausgestattet mit 5,5 Millionen Euro Budget setzt der Call zwei neue Schwerpunkte: Zum einen sollen urbane Industrieregionen analysieren, wie sie ihren Energiebedarf und -verbrauch optimieren können. Zum anderen werden Konsortien gesucht, die konkrete smarte Modernisierungsprojekte im sozialen Wohnbau umsetzen. Hervorgegangen ist dieser zweite Schwerpunkt aus dem Strategieprozess „Energiewende sozial & innovativ“, den der Klima- und Energiefonds seit Frühjahr 2014 gemeinsam mit verschiedenen Akteuren umsetzt.

„Innovative Technologien machen unsere Städte smart, also energieeffizienter und klimafreundlicher. Genauso wichtig ist im Konzept der Smart City, dass die Stadt für ihre BewohnerInnen lebenswert und leistbar ist“, so Technologieminister Alois Stöger. „Umweltfreundliche Mobilität, energiesparende Gebäude, die intelligente Verbindung von Wohnen und Arbeiten – das alles hat auch einen sozialen Zweck, es geht um die Menschen und ihre Bedürfnisse, also immer auch um soziale Innovation“, betont der Minister.

Smart wohnen in der Smart City – Leistbarkeit als Herausforderung

Die Vision des Klima- und Energiefonds ist die erstmalige Umsetzung einer „Smart City“ oder einer „Smart Urban Region“, in der technische und soziale Innovationen intelligent eingesetzt und kombiniert werden. „Der Strategieprozess hat uns gezeigt, dass es bereits gute Ideen gibt, wie smartes und innovatives Wohnen leistbar gestaltet werden kann. Genau hier setzen wir mit unserer aktuellen Förderung an, um diese Konzepte langfristig und flächendeckend umzusetzen“, erklärt die Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds Theresia Vogel. Der Klima- und Energiefonds sucht daher genau diese Konsortien und Projekte im Rahmen seiner Ausschreibung. Vogel: „Das Thema soziale Energiewende muss breiter gefasst werden, wir suchen daher innovative Projekte, die dazu beitragen, die Lebensqualität in den Städten zu erhalten, leistbar zu gestalten und durch den Einsatz intelligenter grüner Technologien Städte schrittweise Richtung Zero Emission City zu entwickeln.“

Eckdaten: Geförderte Projekte, Programmziele und Fristen

Bei der Ausschreibung werden die Themenbereiche Gebäude, Energienetze, Ver- und Entsorgung, Mobilität sowie Kommunikation & Information adressiert. Zielgruppe der Ausschreibung sind Länder, Städte, Gemeinden, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, VerbraucherInnen (z.B. Gewerbebetriebe, Testhaushalte etc.), BürgervertreterInnen und auch NGOs.

Ausgeschrieben sind Einstiegs- und Demoprojekte:

Einstiegsprojekte dienen in erster Linie dazu, Vorarbeiten für nachfolgende Demoprojekte im Rahmen der Smart-Cities-Initiative des Klima- und Energiefonds zu leisten.

Demoprojekte sind sichtbare Umsetzungs-Maßnahmen in urbanen Räumen, die weitgehend ausgereifte (Einzel-)Technologien und Methoden, (Einzel-)Systeme sowie (Teil-)Prozesse zu interagierenden Gesamtlösungen integrieren, im städtischen Umfeld erproben, beobachten und anhand von Zielindikatoren evaluieren.

Die Einreichfrist für Smart-City-Einstiegsprojekte endet am 29.1.2015, Einreichungen von Smart-City-Demoprojekten sind bis 25.3.2015 möglich.

Weitere Informationen unter: www.smartcities.at