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bmvit/Klima- und Energiefonds: Neuer Call für Energieforschung startet mit 30 Millionen Euro

  • Fokussierung auf Energieeffizienz und -einsparung, Netze und Speicher
  • Kürzlich präsentierter F&E Fahrplan geht in Umsetzung

Seit 2007 hat der Klima- und Energiefonds insgesamt 270 Mio. Euro in 700 Energie-und Mobilitätsforschungsprojekte investiert. Im Rahmen seines diesjährigen Energieforschungsprogrammes, das mit insgesamt 35 Millionen Euro durch das Technologieministerium (bmvit) dotiert ist, stehen ab sofort für Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft 30 Millionen Euro zur Verfügung.

Technologieminister Alois Stöger: „Leistbare und nachhaltige Energie- und Mobilitätslösungen sind eine zentrale Zukunftsfrage. Gezielte Technologieentwicklung schützt das Klima, stärkt den Industriestandort und schafft Arbeitsplätze. Innovative Technologien sind der Schlüssel für eine nachhaltige Energie- und Mobilitätszukunft; durch gezielte Energieforschung unterstützen wir heimische Unternehmen dabei, in diesen Bereichen international eine Vorreiterrolle einzunehmen. 2014 haben die öffentlichen Mittel für Energieforschung das mit 143 Millionen Euro ein Rekordniveau erreicht, 95 Millionen Euro davon hat das bmvit investiert.“

Schwerpunkte 2015

Das Energieforschungsprogramm 2015 des Klima- und Energiefonds fördert Forschungs- und Technologieentwicklungsprojekte an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Im Mittelpunkt stehen die Themen Energieeffizienz und Energieeinsparung, erneuerbare Energien, intelligente Netze und Speicher. Als neuer Schwerpunkt werden innovative Mobilitäts- und Verkehrstechnologien für optimierte Energieeffizienz und Klimaschutz ausgeschrieben. Klima- und Energiefonds Geschäftsführerin Theresia Vogel: „Mobilität ist ein menschliches Grundbedürfnis. Technologische Innovationen werden uns dabei helfen, diesem Mobilitätsbedürfnis bei gleichzeitiger Reduktion der Klimawirkungen gerecht zu werden. Mit dem neuen Themenfeld verfolgen wir vor allem ein Ziel: innovative Fahrzeugtechnologien rasch am Markt zu etablieren und Österreich als Innovationsführer zu positionieren“.

Mit dem Bonus für multinationale Vernetzung von unternehmerischen Forschungsaktivitäten unterstützt der Klima- und Energiefonds aktiv den Transfer und die Verbreitung von Forschungsergebnissen bei länderübergreifenden (D-A-CH) Kooperationen und die Zusammenarbeit im Rahmen der IEA-Forschungskooperation des bmvit. Bundesminister Stöger: „Der Export innovativer Energie- und Mobilitätstechnologien wird für die österreichische Wirtschaft immer wichtiger. Mit dem Bonus für die länderübergreifende Vernetzung unternehmerischer Forschungsaktivitäten unterstützt der Klima- und Energiefonds österreichische Unternehmen bei der Erschließung von neuen Märkten. Das steigert die internationale Sichtbarkeit der österreichischen Forschungsaktivitäten und zugleich das Marktpotenzial für österreichische Technologien im Ausland“.

Von der Forschung in den Markt

Wachstumsorientierte Klein- und Mittelunternehmen werden vom Klima- und Energiefonds mit den Marktüberführungsinstrumenten dabei unterstützt, ihre innovativen Entwicklungen rasch auf den Markt zu bringen. Erstmals angeboten werden Coachings durch die Austria Wirtschaftsservice (aws) in den Bereichen Marktanalyse, Geschäftsmodelle und bei der Auffindung von strategischen Industriepartnern. Die Kofinanzierung von Machbarkeitsstudien zur Vorbereitung von betrieblichen Investitionen wird fortgeführt. Vogel: „Einzigartig an der Energieforschungsausschreibung des Klima- und Energiefonds ist das kombinierte Angebot von Instrumenten der Forschungs-, Umwelt- und Wirtschaftsförderung in einem Programm. Wir sind ein One-Stop-Shop mit drei Abwicklungsstellen: der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, der Austria Wirtschaftsservice und der Kommunalkredit Public Consulting.“