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9,2 Millionen für E-Mobilitäts-Forschung und -Marktüberleitung

2. Ausschreibung der Technologischen Leuchttürme wird mit zusätzlichen Mitteln ausgestattet

Der Andrang der Förderwerber im Rahmen der 2. Ausschreibung der Technologischen Leuchttürme der Elektromobilität war groß. Gestern wurde im Präsidium des Klima- und Energiefonds auf Basis einer intensiven Evaluierung (inklusive Hearings) aller Projektanträge durch internationale Experten die Förderentscheidung getroffen. Drei Projekte mit insgesamt 9,2 Millionen Förderbudget bekamen den Zuschlag.

„Ich bin überzeugt, dass Green Mobility und energieeffiziente Technologien zu den neuen Leitindustrien gehören werden. Deswegen liegt hier einer unserer großen Schwerpunkte in der Forschungsförderung“, bekräftigte Infrastrukturministerin Doris Bures ihr Engagement für die Elektromobilität. „Durch unsere Leuchtturmprojekte zeigen wir: E-Mobilität made in Austria ist machbar.“

Drei Forschungsprojekte kommen nun zum Zug und erhalten in den nächsten Tagen ein schriftliches Förderangebot: emporA2 – E-Mobile Power Austria – Leuchtturmprojekt der Austrian Mobile Power 2 (2,2 Millionen Euro), CMO – Clean Motion Offensive (4,4 Euro) und eMORAIL – Integrated eMobility Service for Public Transport (2,6 Euro). Das Projekt “EMCCE – E-Mobility Corridor Central Europe” wird in Evidenz genommen. Neben den in der Ausschreibung angekündigten 7,7 Millionen Euro konnten erfreulicherweise zusätzliche Mittel aufgestellt werden. So können nun Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von 9,2 Millionen Euro gefördert werden.

Vogel: „Gezielte Förderung sichert österreichische F&E-Kompetenz“

„Durch gezielte Förderung von drei hervorragenden Forschungsprojekten mit Leuchtturmcharakter können wir die österreichische F&E-Kompetenz sichern und den Produktionsstandort Österreich auf den technologischen Wandel vorbereiten“, freut sich Klima- und Energiefonds-Geschäftsführerin Theresia Vogel. Sie weist darauf hin, dass 175.000 Beschäftigte im Automotivsektor in Österreich arbeiten.

 

Hintergrundinformation:

Bei Einreichschluss am 27.07.2010 wurden fünf Anträge mit insgesamt 74 Projektpartnern, Gesamtkosten von rund 40,8 Millionen Euro und Förderanträge in Höhe von 19,5 Millionen Euro eingereicht. Die Projektvorhaben des Programms „Technologische Leuchttürme der Elektromobilität“ zielen darauf ab, dringend notwendige und zukunftsweisende Technologien einen Schritt näher zum Markt zu begleiten. Leuchtturmprojekte unterstützen dies, indem sie innovative Technologien in anwendungs- und nutzerorientierten Systemen zusammenführen und damit auch Wertschöpfung in Österreich generieren. Darüber hinaus versprechen diese Projekte national und international große Sichtbarkeit.