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12 Millionen Euro für klimafreundlichen Güterverkehr in Österreich

Ausschreibungsstart für das „Förderprogramm Anschlussbahnen“ des Klima- und Energiefonds

Mehr als zwei Drittel des Güterumschlags auf Österreichs Schiene findet auf Anschlussbahnen statt. Zur nachhaltigen Stärkung des für den Klimaschutz wichtigen Systems „Anschlussbahnen“ und zur Unterstützung der Herstellung der Wettbewerbsgleichheit zwischen Schiene und Straße startet mit heutigem Tag, 23. 06. 2009, der Klima- und Energiefonds sein Förderprogramm. „Die Förderung von Anschlussbahnen ist eine äußerst effiziente Maßnahme, denn sie verändert das System Gütertransport nachhaltig und wirkt unmittelbar CO2-einsparend. Ein LKW verursacht, verglichen mit dem Transport auf der Schiene, die 17-fache Menge CO2. Dieses Programm soll ganz konkret die weiterhin drohende Verlagerung von Transportmengen auf die Straße verhindern und neue Transporte für die Schiene gewinnen“, so Verkehrsministerin Doris Bures.

Gefördert werden Investitionen zur Errichtung, Erweiterung, Modernisierung oder Erhaltung von Anschlussbahnen und Terminalinfrastruktur und die Erstellung von Konzepten und Machbarkeitsstudien für Investitionsmaßnahmen in Anschlussbahnen. Das Programm ist für das Jahr 2009 mit 12 Millionen Euro dotiert.

„Diese Ausschreibung schließt direkt an die gleichnamige Ausschreibung des Vorjahres an. 2008 hat das Programm seine Effizienz unter Beweis gestellt, durch diese gezielte Fördermaßnahme können nun rund 100.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Wir hoffen mit der diesjährigen Ausschreibung ein ähnlich gutes Ergebnis zu erzielen. Ich lade alle Unternehmer herzlich ein: Beteiligen Sie sich mit ihren besonders klimarelevanten Anschlussbahn-Projekten an der Ausschreibung 2009!“, so Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds.

Informationen zur Ausschreibung und die Einreichunterlagen stehen im Förderguide unter www.klimafonds.gv.at zu Verfügung. Die Einreichungsfrist endet mit 30. September 2009.