Diese Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen.
Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Alle Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Schließen

E-ASY CHARGE

Lokale Netzbelastung und unzureichende Reichweite von E-Fahrzeugen sind zwei der Hauptprobleme bei der Elektrifizierung von Logistikflotten. Um eine Umstellung auf zero emission rasch voranzutreiben, braucht es Lösungen dafür. E-ASY CHARGE soll mit der Entwicklung und Erprobung von Laderobotern für LKWs dazu beitragen.

Eine Elektrifizierung von Logistikflotten führt durch die „Betankungsvorgänge“ am Logistikhub zu einem erhöhten Gesamtstromverbrauch und extrem hohen Lastspitzen. Um diese zu decken, müssen Logistikunternehmen die Netzanbindung am Hub ausbauen und/oder stationäre Speicher zur Kompensation der Lastspitzen integrieren. Eine andere, zukunftsweisende Lösung ist das automatisierte, dezentrale Betanken der E-LKWs an möglichst vielen Haltepunkten der Tour. Das Nachladen würde die Logistikhubs entlasten und die kostspielige Netzanschlusserweiterung vermeiden. Auch für die Netzbetreiber wäre das dezentrale Betanken ein Vorteil, da der erhöhte Strombezug und die massiven Lastspitzen damit sowohl zeitlich als auch räumlich verteilt werden. 
Im Projekt E-ASY CHARGE wird ein autonomer und schnellladefähiger Laderoboter für E-LKWs für den Logistiksektor entwickelt. Gemeinsam mit einem E-LKW-Umrüster und einem Entwickler von autonomen Laderobotern, die aktuell für den PKW-Sektor konzipiert werden, wird die technische Machbarkeit des Konzepts untersucht. Der Laderoboter ist stationär am gewünschten Ladepunkt am Boden angebracht. Damit kann die im Fahrzeugunterboden integrierte Fahrzeugeinheit jederzeit automatisiert laden, wenn der LKW über der Ladestation parkt. Es wird ein Prototyp entwickelt und in einer Demophase hinsichtlich Funktionalität und Praktikabilität mit einem 40-Tonnen-E-LKW getestet.

Das Projekt startete im Herbst 2019 und ist mit einer 3-jährigen Projektlaufzeit vorgesehen. Neben dem Konsortialführer, der Universität für Bodenkultur Wien, sind ein weiterer wissenschaftlicher und zwei Unternehmenspartner beteiligt. Speziell in der Testphase werden auch die Logistikfirmen des Vereins CNL und weitere relevante Stakeholder eingebunden, um die individuellen Anforderungen unterschiedlicher NutzerInnen zu berücksichtigen.

Eckdaten Projektleitung

DI Werner Müller
Council für nachhaltige Logistik (CNL), Institut für Verfahrens-und Energietechnik (IVET)
Universität für Bodenkultur Wien
cnl-team@boku.ac.at

Partner:

  • Universität für Bodenkultur Wien / Council für nachhaltige Logistik (CNL) / Institut für Verfahrens-und Energietechnik (IVET)
  • VOLTERIO GmbH 
  • FRAMO GmbH
  • VIRTUAL VEHICLE Kompetenzzentrum – Das virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH