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2016

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Smart Cities Demo 8. AS

25.05.2016 – 21.09.2016
Kurzbeschreibung
Kurzbeschreibung 2010 startete der Klima- und Energiefonds europaweit als erster Fördergeber seine Smart-Cities-Initiative. Sie ist auf die Entwicklung von Strategien, Technologien und Lösungen ausgerichtet, welche Städten und ihren BewohnerInnen den Übergang zu einer energieeffizienten, klimaverträglichen und leistbaren Lebensweise ermöglicht. Ziel ist neben der Erhöhung der individuellen Lebensqualität auch die Attraktivierung des Wirtschaftsstandortes Österreich. In den bisher sieben Ausschreibungen lag der Fokus auf Visionsentwicklung und Unterstützung umfassender städtischer Demonstrations- und Umsetzungsprojekte, die Österreichs Städte als Testbed nutzen, um hier technische und soziale Innovationen intelligent einzusetzen und zu kombinieren.
Thema
Forschung, e-Mobilität, Verkehr, Erneuerbare Energien, Energie-Effizienz, Modellregionen
Zielgruppe
  • Länder, Städte, Gemeinden
  • Unternehmen (von Industrie/Großbetrieben bis KMU), insbesondere

- Energieversorgungsunternehmen, Energiedienstleister

- Bauträger, ImmobilienentwicklerInnen, InvestorInnen

- InfrastrukturbetreiberInnen (z. B. aus den Bereichen Gebäudemanagement, Energienetze, kommunale Versorgungs- und Entsorgungssysteme, Kommunikations- und  Informationssysteme, Mobilität etc.)

- Akteure aus der Raum- und Verkehrsplanung

  • Forschungseinrichtungen
  • VerbraucherInnen (z. B. Gewerbebetriebe, Testhaushalte etc.)
  • BürgervertreterInnen, NGOs

 

 

Beschreibung

Thematische Ausschreibungsschwerpunkte

In der gegenständlichen Ausschreibung werden die folgenden Schwerpunkte definiert:

1. Smarte Modernisierung im (öko-)sozialen Wohnbau

2. Smarte Nutzung von Industriestandorten, Gewerbegebieten, Brach- und Leerstandsflächen

3. Innovative Energiespeicher-Lösungen für Stadtquartiere / urbane Regionen

4. Stadtoasen – smarte Grün- und Freiraumgestaltung im urbanen Raum

5. Themenoffene Projektideen, sofern sie die inhaltlichen Anforderungen erfüllen und den Programmzielen entsprechen

Es werden die Handlungsfelder Gebäude, Energie, kommunale Ver- und Entsorgung, urbane Mobilität, Kommunikation & Information sowie Grün- und Freiraum adressiert. Jedes Projektvorhaben muss in einem räumlichen Bezugsgebiet mindestens zwei dieser Bereiche abdecken.

Ausgeschrieben werden die folgenden Förderinstrumente:

1. Smart-City-Einstiegsprojekte / Sondierung: Diese dienen in erster Linie dazu, Vorarbeiten für nachfolgende Smart-City-Umsetzungsprojekte im Rahmen der Smart-Cities-Initiative des Klima- und Energiefonds zu leisten.

2. Smart-City-Demoprojekte / Kooperatives F&E-Projekt sowie Leitprojekt: Sichtbare Umsetzungsmaßnahmen in urbanen Räumen, die bestehende bzw. bereits weitgehend ausgereifte (Einzel-)Technologien und Methoden, (Einzel-)Systeme sowie (Teil-)Prozesse zu interagierenden Gesamtlösungen integrieren. Diese sollen im städtischen Umfeld erprobt, beobachtet und anhand von Zielindikatoren evaluiert werden.

Budget

Im Rahmen der 8. Ausschreibung des Programms „Smart Cities Demo“ stehen in Summe rund 5 Mio. Euro zur Verfügung. Davon wird als indikatives Budget für Sondierungen eine Obergrenze von 2 Mio. Euro festgesetzt.

Ergänzende Umweltförderung

Gefördert werden Demonstrationsanlagen im Anschluss einer Forschungsförderung aus der Ausschreibung Smart Cities Demo des Klima- und Energiefonds. “Demonstrationsanlagen“ sind Anlagen mit hohem innovativem Charakter. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie über Standardtechnologien hinausgehen und dienen zur Erprobung bzw. Einführung neuer oder wesentlich verbesserter Technologien, fortschrittlicher Verfahren oder innovativer Systemkomponenten. Entscheidend für eine Förderung ist, dass ein Umwelteffekt der Demonstrationsanlage darstellbar ist.

Beispiele dafür sind:

  • Demonstrationsanlagen, zur Erprobung und Einführung neuer oder wesentlich verbesserter Technologien in Zusammenhang mit Energieeffizienzmaßnahmen
  • Projekte zur Erprobung der Anwendungstauglichkeit innovativer Systemkomponenten zum Nachweis der Anwendbarkeit im großtechnischen Maßstab mit Bezug auf Energiegewinnung aus erneuerbaren Energieträgern 

Neben der Anlage werden auch Planung und Montage als förderungsfähige Kosten anerkannt.

Genaue Informationen sowie ein Informationsblatt zum Download erhalten Sie hier.