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Klimafonds
Dossier
Wasserstoff

Projekt
Wind2Hydrogen

In diesem Projekt wurden Rahmenbedingungen und Technologien für die Herstellung von erneuerbarem Wasserstoff erforscht.

Stand: Jänner 2019

Das Ende Dezember 2017 abgeschlossene und vom Klima- und Energiefonds geförderte Forschungsprojekt „Wind2Hydrogen“ hatte vor allem neue Erkenntnisse zur Speicherung von Wasserstoff im Erdgasnetz zum Ziel. Dafür wurde eine Power-to-Gas-Pilotanlage in der Größenordnung von 100 kW – die erste ihrer Art und Größe weltweit – am Standort der OMV Gasstation Auersthal in Niederösterreich realisiert und dort ab dem Spätsommer 2015 durch Elektrolyse Windenergie in Wasserstoff umgewandelt. Innovativ war dabei vor allem der Einsatz eines modular aufgebauten Hochdruck-PEM-Elektrolyseurs (163 bar).

Im experimentellen Betrieb wurden mögliche Geschäftsfälle simuliert und die physische Einspeisung von Wasserstoff in das Hochdrucknetz der OMV Kompressorstation getestet. Dabei konnten wichtige Erfahrungen zur Regelungstechnik und zur Qualitätskontrolle, aber auch zur Planung und dem operativen Betrieb gesammelt und rechtliche, wirtschaftliche sowie ökologische Fragestellungen beantwortet werden. Außerdem wurden Geschäftsmodelle für mögliche weitere Anlagen durchgespielt und konzipiert. Ein Teil des in der Pilotanlage produzierten Wasserstoffs wurde außerdem auf 200 bar komprimiert, in Flaschen abgefüllt und für eine mögliche Verwendung in der Mobilität oder Industrie in Hochdruck-Speicherbehälter abgefüllt.

Die Eckdaten

  • Projektzeitraum: 01/2014–12/2017
  • Konsortialführer: OMV Gas & Power
  • Partner: Fronius, EVN AG, HyCentA Research GmbH, Energieinstitut der Johannes Kepler Universität Linz
  • Förderung durch Klima- und Energiefonds: 1,26 Millionen Euro
  • Gesamtkosten des Projektes: 2,82 Millionen Euro