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Klimafonds
Dossier
Blackout

Projekt
SCHALTwerk Kremsmünster 2030

Das Projektteam wird im Rathaus von Kremsmünster einen Co-Working Space einrichten und das Gebäude dabei als zentralen Hub einer Local-Energy-Community positionieren.

Stand: Dezember 2020

Im Smart-Cities-Projekt „SCHALTwerk Kremsmünster 2030“ wird ein Co-Working Space im Rathaus, zentrumsnah und für die Öffentlichkeit „sichtbar“ umgesetzt, um der weit verstreuten „New Work Community“ der Region Traun4tler Alpenvorland eine attraktive lokale Heimat bieten zu können. Aber das Projekt leistet noch mehr und verknüpft neue Arbeitswelten und -weisen mit einer innovativen und lokalen Energiewende.

Konzepte zu geteilten Arbeitsplätzen gibt es prinzipiell in vielen Städten und urbanen Zentren, im Fall von Kremsmünster werden dabei aber weitere innovative Ansätze verfolgt: So plant das Projektteam nicht nur die Realisierung flexibler Arbeitsplätze in unmittelbarer Zentrumsnähe, sondern soll darüber hinaus gemeinsam mit Co-Working-Space-Partnern in Linz, Amstetten und Kirchdorf auch ein überregionales Co-Creation-Netzwerk entstehen. Um parallel dazu auch den Ausbau erneuerbarer Energie zu forcieren, ist in und um den sogenannten Future Workspace außerdem der Aufbau einer „Local Energy Community“ geplant, in der das zukünftige Co-Working-Gebäude als Prosumer eine zentrale Rolle spielen wird – eine bereits bestehende PV-Anlage wird dafür weiter aufgerüstet. Aktuell laufen Gespräche mit potenziellen Mitgliedern (darunter ein Hotel, eine Fleischhauerei, eine Bäckerei, ein Kindergarten und private Haushalte), die in Zukunft innerhalb der Community nicht benötigte erneuerbare Energie (in erster Linie Strom, aber auch Wärme) an Mitglieder mit einem entsprechenden Bedarf weitergeben sollen. Ziel ist einerseits der Ausbau der lokalen Energieerzeugung (vor allem PV), andererseits aber auch die Etablierung eines funktionierenden Energieaustausches auf Basis eines innovativen (kostengünstigen) Tarifmodells auf lokaler Ebene.

Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Entlastung der Mittelspannungs- und Hochspannungsnetze geleistet, wodurch sich die Ausfallsicherheit des gesamten Netzes in der Region erhöht. Das Projektteam sieht darin ein wichtiges Puzzleteil zur lokalen Blackout-Vorsorge, das auch bereits in umliegenden Gemeinden auf großes Interesse stößt und dort in Zukunft Nachahmer finden könnte.

Die Eckdaten

  • Projektzeitraum: 07/2019-06/2022
  • Konsortialführer: Austrian Institute of Technology GmbH
  • Partner: Marktgemeinde Kremsmünster, 4ward Energy Research Gmbh; Reiterer & Scherling, sandbichler architekten zt gmbh, Business Upper Austria (Biz Up), Bezirksabfallverband Kirchdorf, IBIOLA Mobility Solutions GmbH, Business & Engineering Wolbring, Gemeinswohl-Ökonomie GmbH, imKonsent – Die Soziokratieberatung OG, the green field – systemische Beratung & Coaching Mang Amon OG, TIZ Kirchdorf, Thomas Schorn
  • Förderung durch Klima- und Energiefonds: rund 633.000 Euro
  • Gesamtkosten des Projekts: rund 1,11 Millionen Euro

> Weitere Informationen sind hier zu finden.