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Zero Emission Mobility 2019

Die Elektromobilität hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und auch auf politischer Ebene gibt es sowohl international als auch national klare Vorgaben zur Dekarbonisierung des Verkehrssystems und damit eng verbunden zum Ausbau der Elektromobilität. Dieser Ausbau kann jedoch nur erfolgreich sein, wenn die technologischen Entwicklungen mit den Anforderungen am Markt kompatibel sind. Daher spielt Forschung und Entwicklung in diesem Bereich weiterhin eine entscheidende Rolle.

Programmausrichtung & Vision

Der Klima- und Energiefonds hat mit seinem Programm Leuchttürme der Elektromobilität in den letzten Jahren einen bedeutenden Beitrag dazu geleistet, dass österreichische Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich der Elektromobilität in vielen Bereichen führend sind. Dieser Weg wurde mit der Weiterentwicklung zum Programm Zero Emission Mobility konsequent weiterbeschritten.
Denn das Ziel ist klar: bis zum Jahr 2030 wird bei der Neuzulassung eine Schwerpunktverschiebung zu emissionsfreien PKW und leichten Nutzfahrzeugen angestrebt werden. Bis 2040 soll eine deutliche Steigerung von emissionsfreien LKW und Bussen erreicht werden.
Zur Unterstützung dieser Ziele bietet das Programm Zero Emission Mobility den fördertechnischen Rahmen für kooperative, marktnahe, umsetzungsorientierte Forschung. Dabei wird die Elektromobilität umfassend und technologieneutral verstanden. Somit werden sowohl die Bereiche Fahrzeug, Infrastruktur und NutzerInnen als auch unterschiedliche technologische Lösungswege (dies beinhaltet auch Wasserstofftechnologien) adressiert.
Flankierend hierzu werden Studien zu aktuellen Themen in diesem Bereich ausgeschrieben.

Programmziele

Durch das Programm Zero Emission Mobility wird bestehende F&E-Kompetenz in Österreich gestärkt und weiter ausgebaut. Der Fokus liegt hierbei auf der Weiterentwicklung und Demonstration von marktnahen Lösungen.
Im Rahmen des Programms wird eine technologieneutrale Strategie verfolgt. In diesem Sinne werden nicht technologische Lösungswege vorgegeben, sondern vielmehr derzeitige Schwächen der Elektromobilität adressiert, welche über die nächsten Jahre eine möglichst flächendeckende Marktdiffusion von 100 % lokal abgas- & emissionsfreien Fahrzeugen behindern.
Es gilt, einerseits bereits aufgebautes österreichisches Know-how zu stärken und andererseits etwaige Lücken, welche der Entwicklung effizienter, umweltgerechter, leistbarer Technologien und der Integration der Elektromobilität in multimodale Mobilitätsangebote entgegenstehen, in der kommenden Ausschreibung zu schließen.

Zielgruppe

Unternehmen, heimische Verkehrsbetreiber, Energiebereitsteller und Infrastrukturbetreiber auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene und Forschungseinrichtungen

Programminhalte

Schwerpunkt des Programmes sind die Entwicklung und Demonstration neuer Fahrzeug-, Infrastruktur und Nutzertechnologien für den Einsatz in der Elektromobilität. Wesentlich hierbei ist die systemische Perspektive und damit verbunden die Systemintegration der entwickelten Technologien.

Im Rahmen von Zero Emission Mobility werden konsortiale Forschungsprojekte gefördert, die eine klare Umsetzungsorientierung enthalten sowie über eine ausreichend breite und sich ergänzende Partner-Innenstruktur verfügen. Dabei sollen vorrangig jene Themenbereiche adressiert werden, die eine rasche, flächendeckende Markteinführung der Elektromobilität ermöglichen.

Generell bilden internationale technologische Entwicklungen und zukünftige Bedürfnisse der VerkehrsteilnehmerInnen den technologischen Entwicklungs- und Umsetzungsrahmen.

Budgetvolumen: 7 Mio. Euro
Rechtlicher Rahmen: Themen-FTI-Richtlinie, UFI-Richtlinie
Abwicklung durch: FFG, KPC

Ihre Ansprechpartner

Für strategische Fragestellungen

Klima- und Energiefonds
Mag. Gernot Wörther
Tel. (+43 1) 585 03 90-24
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