Diese Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen.
Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Alle Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Vorzeigeregion Energie 2019

In der Vorzeigeregion Energie werden mit innovativen Energietechnologien aus Österreich Musterlösungen für intelligente, sichere und leistbare Energie- und Verkehrssysteme der Zukunft entwickelt und demonstriert.

Die FTI-Initiative Vorzeigeregion Energie ist zentrales Instrument zur Umsetzung von Leuchtturm 10: „Energieforschungsinitiative 2 – Programm Mission Innovation Austria“ der #mission2030 und die Eintrittskarte Österreichs für die Aufnahme Österreichs in die weltweite Forschungsallianz der führenden Energietechnologie-Länder „Mission Innovation“ am 23. Mai 2018.

Bis 2021 wird der Klima- und Energiefonds bis zu 120 Mio. Euro Förderbudget in drei ausgewählte Vorzeigeregionen investieren: „GEL – Green Energy Lab“, „NEFI – New Energy for Industry“ und „WIVA P&G – Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria Power & Gas“ investieren. Über 200 Projektpartner aus Wirtschaft und Wissenschaft arbeiten an der Energiezukunft und sollen Österreich international als „Energieinnovationsland“ positionieren.

Programmziele

1. Entwicklung und beispielgebende Anwendung von heimischen Energie- und energie-relevanten Verkehrstechnologien zur großflächigen Praxiserprobung von intelligenten Systemlösungen im Realbetrieb
Die Vorzeigeregion Energie soll zeigen, dass eine Energieversorgung auf Basis von bis zu 100 % erneuerbaren Energien mit Innovationen aus Österreich machbar, wirtschaftlich sinnvoll und ökologisch vorteilhaft ist.

2. Stärkung und Ausbau Österreichs als Leitmarkt für innovative Energie- und energie-relevante Verkehrstechnologien sowie -dienstleistungen
Der Leitmarkt dient den österreichischen Unternehmen zur Positionierung als Leitanbieter und als international sichtbare Referenz.

3. Einbindung und aktive Teilnahme der NutzerInnen und AnwenderInnen
In der Vorzeigeregion Energie soll der Einsatz von Energietechnologien möglichst nahe am Echtbetrieb gezeigt werden. Dazu müssen die AnwenderInnen und NutzerInnen (Unternehmen, EndbenutzerInnen, Gemeinden etc.) einbezogen werden. Darüber hinaus sollen BürgerInnen die Anwendung innovativer Energietechnologien im groß-maßstäblichen Projekt erleben können. Ziele sind das Wecken von Neugierde, das Kennenlernen innovativer Technologien sowie das Schaffen von Vertrauen und Akzeptanz.

Zielgruppe

Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Gebietskörperschaften

Programminhalte

In der Vorzeigeregion Energie werden unter realen Bedingungen in Österreich entwickelte Energie- und energierelevante Verkehrstechnologien großflächig im Realbetrieb erprobt. Im Fokus stehen die zentralen Herausforderungen der Energiewende: Integration eines möglichst hohen Anteils erneuerbarer Energien, Flexibilisierung, verschiedene Sicherheitsaspekte, geeignete Geschäftsprozesse sowie attraktive Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, Etablierung neuer Ko-operationen und Einbeziehung neuer AkteurInnen sowie effiziente Technologien und deren Systemintegration. Pro Vorzeigeregion Energie wird für die Gesamtlaufzeit (2018–2025) ein Förder-budget in der Höhe von 20 bis 40 MEUR vergeben werden.

Für die Ausschreibung 2019 stehen im Rahmen der Forschungsförderung die Instrumente „Kooperative F&E Projekte der Experimentellen Entwicklung“ sowie „Leitprojekte“ zur Verfügung. Investitionen in Pilot- und Demonstrationsanlagen können – bei entsprechendem Umwelteffekt – unter Verwendung der Förderrichtlinien der „Umweltförderung im Inland“ (UFI) unterstützt werden.

Begleitprogramm / Begleitmaßnahmen

1. Begleitforschung zum Monitoring der Ergebnisse, projektübergreifenden Kooperation und Netzwerkbildung sowie zur Erhöhung der Breitenwirksamkeit.

2. Vernetzung, Wissenstransfer und Bewusstseinsbildung über www.vorzeigeregion-energie.at als zentrale Dialogplattform der Vorzeigeregionen.

Budgetvolumen 2019: 25 Mio.
Euro Rechtlicher Rahmen: Themen-FTI-Richtlinie, UFI-Richtlinie, BVergG
Abwicklung durch: FFG, KPC

Ihre Ansprechpartner

Programmauftrag und -verantwortung

Klima- und Energiefonds
Mag. Elvira Lutter
Tel. (+43 1) 585 03 90-31
E-Mail senden

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)
Ing. René Albert, MSc
Tel. (+43 1) 711 62 65 -2921
E-Mail senden