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Klima- und Energie-Modellregionen 2019

Keine Abhängigkeit mehr von teuren Erdölimporten, keine Angst mehr vor Gaskrisen – stattdessen Senkung des Energiebedarfs und nachhaltige Energiegewinnung aus Sonne, Wind, Wasser, Bioenergie und Abwärme aus der Region. Die österreichischen Klima- und Energie-Modellregionen verfolgen genau dieses Ziel. Sie stärken damit den ländlichen Raum und sollen Vorbilder für andere Regionen werden.

Programmziele

Das Programm unterstützt österreichische Regionen dabei, ihre lokalen Ressourcen an erneuerbaren Energien optimal zu nutzen, das Potenzial zur Energieeinsparung auszuschöpfen und nachhaltig zu wirtschaften. Damit sind die Klima- und Energie-Modellregionen ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung der Aufgabe 8 der Klima- und Energiestrategie. Die Fortführung und Weiterentwicklung von Klima- und Energie-Modellregionen ist ein wichtiger Schlüssel für eine rasche Mobilitäts- und Energiewende. 2019 soll ein spezieller Themenschwerpunkt auf Bioökonomieprojekte gelegt werden.

Zielgruppe

Neue bzw. bestehende Klima- und Energie-Modellregionen (Weiterführung und Verlängerung der Weiterführung)

Programminhalte

Neue Klima- und Energie-Modellregionen: Es sollen wieder ambitionierte neue Regionen die Möglichkeit bekommen, Klima- und Energie-Modellregion zu werden.
Umsetzungskonzept: Umsetzungskonzepte dienen zur Datengenerierung und Formulierung von Strategien, Zielen und konkreten Maßnahmen
ModellregionsmanagerIn u.a. als zentrale Ansprechperson in der Region für relevante Förderungen, Informationsschnittstelle, Koordination und Akquisition von potenziellen Projekten, Erarbeitung von Geschäftsmodellen, Vernetzung von Stakeholdern innerhalb der Region, Organisation von Informationsveranstaltungen und Umsetzung von begleitenden Maßnahmen.
Weiterführung bestehender Klima- und Energie-Modellregionen: bei positiver Evaluierung des Weiterführungsantrags.
Investitionsförderungen in bereits bestehenden Modellregionen: Die speziellen Förderschwerpunkte sprechen alle Klima- und Energie-Modellregionen an (z.B. Photovoltaik, Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge, Thermische Speicherlösungen, etc.). Es ist geplant, Teile dieses Programmschwerpunkts mit ELER Mitteln zu kofinanzieren.
Leitprojekte: besonders innovative und breitenwirksame Projekte werden unterstützt und in die Breite getragen.

Klima- und Energie-Modellregion eignen sich als Umsetzungspartner für Forschungs- und Technologieentwicklungsprojekte und -unternehmen. Das Zustandekommen von weiteren Kooperationen wird begrüßt und der Rahmen dafür geschaffen.

Begleitende Maßnahmen

Ziel Vernetzung und Weiterentwicklung:
• 3 mal jährlich Schulungs- und Vernetzungstreffen für alle ModellregionsmanagerInnen
• Bereitstellung von Strukturen für Koordination von gemeinsamen Tätigkeiten und den nationa-len und internationalen Know-how-Austausch
• Informationstätigkeiten, um die Klima- und Energie-Modellregionen bei der Bevölkerung sowie bei den umsetzenden Fachbetrieben bekannter zu machen
• Erstellen von standardisierten Kommunikationstools für die ModellregionsmanagerInnen
• Aktuelle Informationen zu Modellregionen unter: www.klimaundenergiemodellregionen.at

Budgetvolumen:

  • 9 Mio. Euro aus Mitteln des Klima- und Energiefonds
  • 2,8 Mio. Euro aus Mitteln des EU Programms ELER (bei einer gleichmäßigen Ausschöpfung der ELER Mittel über die ELER Periode bis 2020)

Rechtlicher Rahmen: BVergG, öffentlich-öffentliche Partnerschaft, UFI-Richtlinie, klimaaktiv mobil Richtlinie, Österreichisches Programm zur Entwicklung des ländli-chen Raums (LE 2020)
Abwicklung durch: KPC

Ihre Ansprechpartner

Für strategische Fragestellungen

Klima- und Energiefonds
Mag. Christoph Wolfsegger, MSc
Tel. (+43 1) 585 03 90-28
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Förderberatung

Kommunalkredit Public Consulting GmbH
Bearbeitungsteam „Klima- und Energiemodellregionen“
Tel. (+43 1) 316 31-721

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