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Sanfte Mobilität, Innovationen für grüne und effiziente Mobilität, Smart Energy Dem, Ausschreibung ITS Kongressnavigator

Mag. Daniela Kain
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Modellregionen E-Mobilität

Mag. Christoph Wolfsegger, MSc
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Verkehr

Klimaschutz verlangt nach grüner, effizienter Mobilität. Öffentlicher Verkehr muss attraktiver werden. Eisenbahn, Bus und Tramway, aber auch das bislang unterschätzte Verkehrsmittel Fahrrad bieten wichtige Lösungen, um den individuellen Mobilitätsbedarf mit der Dringlichkeit des Klimaschutzes zu vereinbaren. Der Klima- und Energiefonds unterstützt öffentliche Verkehrsdienstleister bei der Umsetzung einer kundenorientierten und (auch wirtschaftlich) nachhaltigen Form des öffentlichen Verkehrs. Durch den Einsatz intelligenter Technologien soll in Zukunft der Betrieb und die Nutzung des öffentlichen Verkehrs kostengünstiger und attraktiver werden. Gleichzeitig unterstützt der Klima- und Energiefonds grüne Mobilitäts-Initiativen, die die Problematik der „last mile“ angehen. Die Schnittstelle zwischen letzter Haltestelle und Wohnort erweist sich vor allem im ländlichen Raum als Zugangshürde in der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Ebenso werden telematische Verkehrslösungen forciert, die durch neuartige Informations- und Kommunikationstechniken Verkehr zu „managen“ wissen.

Förderungen und Initiativen

TeaserbildKEM2013
Das Programm unterstützt österreichische Regionen dabei, ihre lokalen Ressourcen an erneuerbaren E...
TeaserbildMikro V2013
Lokale und klein(st)regionale ÖV-Systeme (Mikro-ÖV-Systeme) sollen vorhandene Defizite in der regi...
Teaserbild Smart Cities 2012
Die Vision des Klima- und Energiefonds für das Programm „Smart Cities – FIT for SET“ ist die ...
Teaserbild Smart Cities 2012
Nach dem Motto „Weg vom Besitzen, hin zum Nutzen“ soll der Öffentliche Verkehr durch Sharing-Mo...
Teaserbild Smart Cities 2012
Mit der Ausschreibung „Smart Cities Demo“ investiert der Klima- und Energiefonds auch 2013 in di...
TeaserbildAnschlussbahnen2012
Mit der Initiierung von Projekten im umweltfreundlichen Güterverkehr folgt der Klima- und Energiefo...
Teaserbild Smart Cities 2012
Dem Güterverkehr sind laut einer aktuellen Studie rund ein Drittel des städtischen Wirtschaftsverk...
Teaserbild IVS 2012
Die Vorgaben auf nationaler Ebene gehen klar in Richtung Umsetzung eines intelligenten Verkehrssyste...
MultimodaleVerkehrssysteme
Das Programm unterstützt die Umsetzung umfassender Maßnahmen im Mobilitätsmanagement für Betrieb...
Teaserbild Modellreg.EMob.2012
Ziel des Programms ist es, für die Modellregionen relevante Teile des „Umsetzungsplan Elektromobi...
Modellregionen E Mobilitt
28.02.2011
Der Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung sammelt seit seinem Bestehen Erfah...
smartenergyday
15.12.2010
Bauen Sie die Stadt der Zukunft! Unser Energiesystem wird sich ändern müssen: neue, innovative T...
Vorzeigeprojekte
07Leihradl
Aufsteigen, losradeln!

RADLand Niederösterreich – Leihradl nextbike

Multimodaler Verkehr: Forcierung von Mobilitätsmanagement, Radverkehr und Fuhrparkumstellungen – Aktionsprogramm klima:aktiv

Im Rahmen der Kampagne RADLand Niederösterreich möchte das Land Niederösterreich den Anteil der FahrradfahrerInnen auf 14 % erhöhen. Durch attraktive Fahrradangebote soll die Lust auf das Fahrrad als alltagstaugliches Verkehrsmittel weiter gesteigert werden.

Das Amt der Niederösterreichischen Landesregierung – Abteilung Gesamtverkehrsangelegenheiten (RU7) fungiert als Projektwerber des Projekts Leihradl nextbike mit Investitionskosten von 1,82 Mio. Euro. In insgesamt 68 Gemeinden in den einzelnen Regionen Niederösterreichs soll ein nachhaltiges, möglichst flächendeckendes Fahrradverleihsystem aufgebaut werden. Grundgedanke des Projekts ist es, den Einstieg ins Alltagsradfahren zu erleichtern, eine effektive Ergänzung des öffentlichen Verkehrs durch Verleihstandorte an Bahnhöfen („Tür-zu-Tür-Verbindungen“) zu etablieren, die Sinnhaftigkeit des Radfahrens verstärkt ins Bewusstsein zu rufen und in der Folge den Anteil der Radfahrten am Verkehrsgeschehen langfristig zu erhöhen.

Durch die Umsetzung des regionalen, flächendeckenden Fahrradverleihsystems sowie durch dessen intensive Bewerbung und die in Zusammenhang stehenden sonstigen Marketingmaßnahmen können jährlich rund 1.400 Tonnen CO2 – rund 4.100 kg NOx – und etwa 240 kg Partikelemissionen vermieden werden. Die umweltrelevanten Kosten des Projekts Leihradl nextbike werden vom Klima- und Energiefonds mit einer Förderung in der Höhe von 0,8 Mio. Euro unterstützt.

Siehe auch www.leihradl.at

Errichtung von überdachten Fahrradabstellanlagen an Bahn- und Busstationen in der Stadt Salzburg

Optimierung intermodaler Schnittstellen im Radverkehr

Von November 2010 bis Mai 2011 investiert die Stadt Salzburg 160.866 Euro in die Infrastrukturen des ruhenden Radverkehrs sowie in die dazugehörigen Begleitmaßnahmen. Der Klima- und Energiefonds unterstützt mit einer Förderung von 76.913 Euro, um damit die Attraktivität des ÖPNV in Salzburg weiter zu stärken. Im Rahmen des Projekts sollen zehn überdachte und beleuchtete Fahrradständer an Bike&Ride-Stationen in Bahn- und S-Bahnstationen sowie an 14 Bike&Ride-Stationen in Bus- und O-Bus-Stationen errichtet werden. Durch diese Verbesserung der Radabstellmöglichkeiten wird der Vortransport vom Wohnort zur Haltestelle sowie der Nachtransport von der Haltestelle zum Ziel unterstützt.

Mittelfristig soll dies zu einer dreiprozentigen Verlagerung vom Pkw zum Fahrrad und zu einer fünfprozentigen Erhöhung des Radverkehrsanteils führen.

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08LandbusBregenzerwald
Durch das erfolgreiche Verkehrskonzept „Landbus Bregenzerwald“ steigen pro Jahr bis zu 200.000 Menschen auf den Bus um.

Landbus Bregenzerwald

Regionale Verkehrskonzepte – Bestellerförderung

Das von der Verkehrsverbund Vorarlberg GmbH im Bereich „Regionale Verkehrskonzepte“ eingereichte Projekt „Landbus Bregenzerwald“ forciert ein flächendeckendes Buskonzept mit Vorbildcharakter. Durch eine Fahrplanverdichtung, zusätzliche Linien sowie eine umfassende Weiterentwicklung des bisher schon erfolgreichen Landbus-Konzepts wird eine zusätzliche Leistung von 600.000 km pro Jahr generiert. Das professionell bis ins letzte Detail geplante und konsequent umgesetzte Verkehrskonzept führt zu Verlagerungseffekten von 150.000 bis 200.000 Fahrgästen,die pro Jahr auf den Bus umsteigen.

Die Innovationen dieses regionalen Verkehrskonzepts mit einem Projektvolumen von 1,1 Mio. Euro wurden von Dezember 2009 bis Dezember 2010 umgesetzt. Insgesamt unterstützte der Klima- und Energiefonds die Verkehrsverbund Vorarlberg GmbH dabei mit einer Fördersumme von 357.333 Euro. Bei einer Qualitätserhebung wurden vor allem der sehr großzügig aufeinander abgestimmte Taktfahrplan sowie die in den Umsteigknoten sehr gut mit Monitoren und Leitsystemen ausgestatteten Haltestellen positiv hervorgehoben. Auch die Contact- Anschlusssicherung zwischen den Bussen funktioniert bereits ausgezeichnet. Eine ähnliche Anschlusssicherung vom Bus zur Bahn befindet sich derzeit im Aufbau.

Die sehr großzügige, parallele Linienführung sowie äußerst günstige Tarife sichern dem Projekt, das mit 357.333 Euro durch den Klima- und Energiefonds unterstützt worden ist, die hohe KundInnenzufriedenheit und sehr gute Bewertungen durch die Fahrgäste. Dies ist auch am hohen Anteil an Zeitkarten (StammkundInnen) ersichtlich.

GIP.at

Technische Grundlagen

Ziel des Projekts GIP.at ist der Aufbau eines einheitlichen räumlichen Referenzsystems für die Verkehrsnetze in Österreich. Der so entstehende digitale Verkehrsgraph für alle Verkehrsmittel, der in GIP.at aufgebaut wird, wird im Zuge der E-Government-Abläufe laufend aktuell gehalten. Damit können Verkehrsinformation und Verkehrmanagement in höchster Aktualität und Zuverlässigkeit betrieben werden. Sicherheitsrelevante Anwendungen, wie z.B. das Unfall-Daten-Management, greifen ebenfalls auf den aktuellen Graphen als Referenzbasis zurück. Die hohe Aktualität des Graphen wird durch die automatisierte Aktualisierung der Daten bei den Infrastruktur-Betreibern erreicht. In regelmäßigen Intervallen werden die verteilten Datenbestände abgeglichen und zu einem Österreich-Graphen zusammengeführt.

Das vom Amt der Kärntner Landesregierung – Abteilung 7 eingereichte Projekt läuft von Jänner 2009 bis Dezember 2011 und umfasst ein Projektvolumen von 1,95 Mio. Euro. Der Klima- und Energiefonds unterstützt dieses Projekt mit Fördergeldern in der Höhe von 0,98 Mio. Euro.

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Sappi Gratkorn Distributionscenter

Leuchttürme der Branchen- und Regionallogistik / Anschlussbahnförderung

Das Sappi Werk Gratkorn ist Österreichs größter Papierstandort für holzfrei gestrichene Papiere mit einer Produktionskapazität von rund 1 Mio. Tonnen pro Jahr. Mit dem Bau des Distribution Service Center „Gratkorn“ (DSC) werden Logistik und Distribution von Sappi auf eine neue Basis gestellt. Oberstes Ziel ist es, eine zentrale Distributionsstelle innerhalb der europäischen Werke für die Märkte in Zentral-, Süd- und Osteuropa zu erstellen. Die Rohstoffversorgung soll weiter auf Green Logistics umgestellt werden und dadurch CO2-Emissionen vermeiden. Durch das Projekt werden zusätzlich 200.000 Tonnen „auf die Schiene“ gebracht.

Das Projekt startete im Dezember 2010 und läuft voraussichtlich bis Dezember 2011. Bei einem Projektvolumen von 4,97 Mio. Euro wird die Sappi Gratkorn GmbH vom Klima- und Energiefonds mit einer Förderung von 1,84 Mio. Euro bei der Umsetzung ihres Anschlussbahnprojekts unterstützt.

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