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Ihre Ansprechpartner für strategische Förderberatung

Solarthermie

Mag. Gernot Wörther
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Klima- und Energie Modellregionen, Mustersanierung

Mag. Christoph Wolfsegger, MSc
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Photovoltaik und gebäudeintegrierte Photovoltaik (GIPV), Holzheizungen

Stefan Reininger
Tel. (+43 1) 585 03 90-30

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Bauen und Sanieren

Gebäude sind zentrale Verursacher von Treibhausgasen – und bieten daher enormes Potential für CO2 Einsparungen. Das globale Ziel, bis 2050 die CO2 –Emissionen um 80 bis 90% unter das Niveau von 1990 zu drosseln, kann nur erreicht werden, wenn die Energieeffizienz auch im Gebäudesektor radikal verbessert wird. Deshalb legt der Klima- und Energiefonds seit seinem Bestehen einen großen Schwerpunkt auf diesen Bereich und zeigt unter anderem mit Best-Practices-Beispielen auf höchstem technischen Niveau, wie eine umfassende thermische Sanierungen und die Umstellung auf erneuerbaren Energien bei höchster Energieeffizienz aussehen kann. Diese Leuchtturmprojekte entfalten Multiplikatorwirkung und bieten der Baubrache wichtige Informationen über die Machbarkeit von zukünftigen innovativen Sanierungsstandards. Durch die zu erwartende steigende Nachfrage nach den notwendigen Technologien wird außerdem der österreichischen Wirtschaft ein Anstoß zur Forschung und Entwicklung attraktiver, neuer Produkte gegeben. Dadurch können die Unternehmen in ihren angestammten und sogar in neuen Märkten reüssieren und lohnende Vorreiterrollen erringen.

Förderungen im Bereich Bauen und Sanieren

solarthermie2011bild
Der Klima- und Energiefonds unterstützt im Rahmen dieses Programmes innovative große solarthermisc...
Modellregionen2011bild
Ziel des Programms ist es, Klima- und Energie-Modellregionen bei der Gründung bzw. während der Auf...
Mustersanierung2011bild
Es können umfassende Sanierungsprojekte von betrieblich genutzten und öffentlichen Gebäuden gefö...
gebaeudephotovoltaikbild
Mit der Förderaktion "Gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen in Fertighäusern" unterstützt der ...
Holzheizung2011bild
Förderaktion für die Errichtung von Pellet- und Hackgutzentralheizungsgeräten und Pelletkaminöfe...
photovoltaik2011bild
Auch 2011 stehen insgesamt 35 Millionen Euro zur Verfügung. Der Start erfolgt wieder gestaffelt nac...
smartenergyday
15.12.2010
Bauen Sie die Stadt der Zukunft! Unser Energiesystem wird sich ändern müssen: neue, innovative T...
Vorzeigeprojekte
09Mustersanierung
Die Daten aus dem Energieausweis vor und nach der Sanierung dienen zur Ermittlung des Umwelteffekts. (Beispielbild)

Mustersanierung Gesundheitszentrum

Die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau mit Sitz in Wien wird das Gebäude der Gesundheitseinrichtung Bad Schallerbach (OÖ) umfassend thermisch sanieren, modernisieren und vergrößern. Im Zuge der Mustersanierung des Gesundheitszentrums werden neben der thermisch-energetischen Gebäudesanierung zahlreiche effizienzsteigernde Maßnahmen wie die Errichtung einer alternativen Kälteanlage, einer thermischen Solaranlage sowie eine Heizungs- und Beleuchtungsoptimierung durchgeführt. Die Ermittlung des Umwelteffekts durch die Reduktion des Heizwärmebedarfs basiert auf den Daten aus dem Energieausweis vor und nach der Sanierung. Der standortbezogene jährliche Heizwärmebedarf beträgt vor der Sanierung für das Gebäude 964.565 kWh und wird durch die Sanierung auf 177.190 kWh gesenkt. Durch die thermisch-energetische Gebäudesanierung und den Einsatz der thermischen Solaranlage kann der Verbrauch an Erdgas von 1.678 MWh/Jahr auf 408 MWh/Jahr verringert werden. Der Umstieg auf energieeffiziente Beleuchtung und energieeffiziente Umwälzpumpen sowie der Einsatz der Absorptionskältemaschine reduzieren den Strombedarf um etwa 174 MWh/Jahr auf ca. 1.325 MWh/Jahr. Dieser restliche Strombedarf wird durch den Bezug von Ökostrom gedeckt. Durch das ganze Maßnahmenbündel kann in Summe eine Reduktion von 740,41 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr erzielt werden.

Insgesamt wurden Investitionskosten in der Höhe von rund 2,5 Mio. Euro zur Förderung beantragt. Nach Abzug der nicht förderungsfähigen Kosten verbleiben umweltrelevante Mehrinvestitionskosten von 2 Mio. Euro als Förderbasis. Die Förderung in der Höhe von 450.000 Euro ergibt einen Fördersatz von 22,36 % und entspricht der maximal möglichen Förderhöhe gemäß Ausschreibungsleitfaden für das Gesamtprojekt.

 
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